Skip to main content

Oregano: Zarte Aromen für ein Grillvergnügen

Ohne Kräuter würde Grillen wahrscheinlich nicht ganz so viele Menschen begeistern. Sie hinterlassen auf dem Grillgut wahre Geschmackserlebnisse. Auch zu den Beilagen beim Grillen machen sie eine gute Figur. Beliebt ist Oregano mit seinem herrlichen Aroma. Den meisten Grillern ist er von den Pizzen bekannt, doch er kann geschmacklich noch weit mehr, als der Pizza vom Pizzastein eine italienische Note zu verleihen. Würzig mit einer leichten Süße, lässt er sich gut beim Grillen einsetzten. Wissenswertes rund um den Oregano haben wir für Dich gesammelt. Wir sind gespannt ob Du ihn in Zukunft auch so gerne wie wir beim Grillen nutzen wirst.

Was mit Oregano würzen?

Die Möglichkeit beim Grillen dem Grillgut mit Oregano einen besonderen geschmacklichen Kick zu geben fällt dank seinem Geschmack nicht schwer. Wer es kräftiger im Geschmack liebt nimmt die getrocknete Variante. Magst Du es milder nimm Frischen, jedoch vor seiner Blüte. Klassisch gehören diese Kräuter auf deine Pizza vom Grill. Aber nicht nur diese für uns typische italienische Spezialität machen diese Kräuter Grillgut zu geschmacklichen Erlebnissen. Fleisch aller Sorten, Gemüse, Kartoffeln und vieles mehr profitiert von den Aromen des Oregano.

Oregano zu Grillfleisch

Wie wäre es denn einmal mit einem Grillspieß mit einer Oregano-Marinade gewürzt? Perfekt eignen sich Scheiben vom Schweinefilet dafür. Du kannst auch mit Putenschnitzel Röllchen für den Grillspieß zubereiten, gefüllt mit Speck und Oregano. Hackfleisch, Rind, Geflügel, Wild und Lamm lassen sich mit dem Oregano perfekt würzen.

Oregano zu Fisch

Südländer lieben Fisch und verstehen diesen auch mit den richtigen Kräutern zuzubereiten. Fisch vom Grill ist hier Standard, ebenso wie sein Würzen mit Oregano. Wir haben Dir extra eine Grillmarinade für Fisch ausgesucht. Du findest sie hier in dem Beitrag vor. Sehr intensiv schmeckt der Fisch mariniert in Alufolie vom Grill.

Oregano zu Grillbeilagen

Frischer und getrockneter Oregano schmeckt in Verbindung mit Olivenöl sehr lecker in Kombination mit Kartoffeln vom Grill. Sehr würzige Marinaden mit diesen Kräutern passen sehr gut zu vegetarischen Gerichten, wie zum Beispiel Champignon und Grillspieße sowie Grillgemüse aus der Schale. Im selbst gebackenen Brot vom Grill dürfen diese Kräuter nicht fehlen, denn sie sorgen für den mediterranen Genuss.

Pflanze OreganoWelche Kräuter passen zu Oregano beim Grillen?

Zu Oregano findest Du leicht weitere Kräuter die zu seinem Geschmack passen. Sehr harmonisch im Geschmack zu ihm sind Majoran, Rosmarin, Basilikum, Estragon und eine gut ausgewogene Portion Knoblauch und Schalotten. Wir raten immer dazu selbst auszuprobieren, welche Kräuterkombinationen am besten schmecken. Hier ist bei der Zusammenstellung die jeweilige Menge der unterschiedlichen Kräuter sehr entscheidend. Probiere einfach aus was deinen persönlichen Geschmack wirklich trifft.

Darf man Oregano hacken?

Nein, möglichst nicht, zumindest nicht mit einem stumpfen Messer. Du benötigst ein sehr scharfes Messer, mit welchem Du in rollenden Bewegungen die Blätter zerkleinerst – wiegende Bewegungen ausführen! Mach das so lange, bis der Oregano die gewünschte Größe hat. Sollte dein schärfstes Messer stumpf sein, kannst Du es vorher noch schärfen.

Kann man Oregano einfrieren?

Oregano lässt sich sehr gut einfrieren. Der Geschmack bleibt frisch und die Farbe bleibt ebenfalls erhalten. Wie beim getrockneten Oregano kannst Du auch hier die Blüten nutzen. Nach dem Schneiden entfernst Du unschöne Blätter. Wasche nun den Oregano und zupfe Blätter und Blüten von den Ästen ab. Die Blätter zerkleinern und am besten portionsweise in Eiswürfelbehälter füllen. Nun nur noch mit Wasser auffüllen. Alternativ kannst Du statt Wasser auch Öl nehmen. Auf diese Weise ist Oregano im Gefrierschrank bis zu einem Jahr haltbar.

Mit Oregano marinieren

Der Geschmack von Oregano eignet sich hervorragend um Grillmarinaden zuzubereiten. Wir empfehlen Dir hierfür frische Blätter, wenn Du es geschmacklich etwas lieblicher möchtest. Soll die Marinade kräftig nach Oregano schmecken, eignet sich die getrocknete Variante sehr gut dafür, ebenso wie der Oregano in der Blüte. Beim Marinieren musst Du die Zeit zum Einwirken dem Grillgut anpassen. Kräftige Fleischstücke verlangen natürlich nach mehr Zeit, wie eine zarte Hühnerbrust oder Fisch. Folgende Marinade ist für Fisch gedacht, denn sie ist mild und nimmt dem Fisch nicht seinen Eigengeschmack. Du kannst die Marinade auch für Huhn anwenden. Achte bitte darauf, dass die Marinade nicht in die Glut tropft. Grillschalen helfen dagegen, ebenso wie ein Abtupfen der überschüssigen Oregano-Grillmarinade vor dem Auflegen auf den Rost.

Oregano-Zitronen-Grillmarinade Zutaten ( 4-6 Personen)

300 ml Olivenöl

4 EL frisch zerkleinerter Oregano

2 Bio-Zitronen (unbehandelt)

Salz

Pfeffer (gemahlen weiß)

 

Die Zubereitung dieser Grillmarinade ist denkbar einfach. Wasche die Zitronen, trockne sie ab und reibe die Haut fein ab. Den Saft einer Zitrone für die Marinade auspressen. Vermenge nun alle Zutaten miteinander und plane für Fisch eine Marinierzeit von einer halben Stunde ein.

Alternative getrockneter Oregano

Als eine sehr gute Alternative zu frischem Oregano sehen wir ihn im getrockneten Zustand an. Er ist im Gegensatz zu anderen Kräutern deutlich intensiver im getrockneten Zustand. Frisch schmeckt er weniger kräftig. Du bekommst ihn problemlos im Handel. Auch wir haben ihn in unserem Gewürzschrank immer griffbereit. Empfehlen können wir Dir den Oregano gerebelt von Ubena. Selbstverständlich bleibt es Dir auch überlassen selbst den frischen Oregano zu trocknen.

Wie Oregano trocknen?

Vor der Ernte ist es ideal, wenn die Kräuter vor dem Schnitt volle Sonnenbestrahlung abbekommen haben. Wähle die Blütezeit, da hier das Aroma am stärksten ist. Bündel die Zweige des geschnittenen Oregano zu Bündeln zusammen. Stammen die Kräuter aus deinem Garten, kannst Du auf ein Waschen verzichten, sofern sich keine Wildtiere wie Füchse im Garten manchmal nachts aufhalten. Wir waschen unsere Kräuter dennoch immer, planen jedoch ausreichend Zeit zum Trocknen ein, sodass keine Schimmelbildung stattfinden kann. Hänge die Bündel nun mit dem Kopf nach unten mit einem luftigen Abstand zum nächsten Bündel auf. Der Ort sollte trocken, warm und windgeschützt sein und maximal um die 30° betragen. Gut geeignet sind Dachböden. Die Trocknungszeit beträgt ca. eine Woche. Beim Trocknen im Backofen wähle zwischen 35° – 50° C., stecke zur Sicherheit einen Holzkochlöffel in die Backofentür, sodass Feuchtigkeit entweichen kann. Alternativ kannst Du die Kräuter auch in einem Dörr-Automaten trocknen. Nach dem Trocknen rebele die Blättchen von den Stängeln. Aufbewahrt werden sie in Gläser und an einen dunklen Ort gestellt. Übrigens wird der typische Oregano Geschmack durch ein Trocknen noch intensiver.

Wo Oregano pflanzen?

Oregano liebt den Platz im Steingarten, Hier ist es sonnig und warm, ebenso muss er sich hier nicht vor Staunässe fürchten. Du solltest jedoch genügend Platz zum Entfalten einplanen. Lass daher von einer Pflanze nächsten Pflanze ca. 30 cm Abstand beim Pflanzen. Du kannst Dir auch selbst diese Kräuter aus Samen ziehen. Mitte/Ende April ist günstig, halte jedoch einen Reihenabstand von mindestens 25 cm ein. Für den Winter empfehlen wir einen Schutz für die Kräuter durch Reisig. Ältere Pflanzen vertragen einen kräftigen Schnitt im Frühling. Auf der Fensterbank ist Oregano nicht langfristig zufrieden. Er sieht hier in der Blütezeit jedoch sehr attraktiv aus. Pflanzen kannst Du ihn auch in frostsicheren Schalen und Töpfen. In sehr trockenen Wintern oder unter dem Terrassendach solltest Du hin und wieder für etwas Wasser sorgen, sonst vertrocknet die Pflanze Dir. Auch im Topf ist Winterschutz angesagt!

Wissenswertes rund um den Oregano

Der aromatische Oregano (lat.: Origanum vulgare) stammt aus dem Süden Europas, daher passt er auch perfekt zu der südländischen Küche. Er gehört zu den Lippenblütlern (Familie Labiaceae). Seine Blütezeit, mit Blütendolden in weiß-rosa, ist auch ein wenig von seinem Standort und den Wetterverhältnissen abhängig, meist jedoch zwischen Juli und September. Im Halbschatten fühlt er sich jedoch auch noch relativ wohl. Oregano wird bis ca. 50 cm hoch, also auch optisch eine stattliche Erscheinung im Kräutergarten. Die Stängel dieser Kräuter erinnern an Vierkante und haben eine Farbe zwischen Braun und Rot. Die Blättchen sind eiförmig und fein behaart. Bekannt ist Oregano auch unter den Bezeichnungen Müllerkraut, Dost, wilder Majoran und Spanischer Hopfen. Geschnitten wird Oregano bevorzugt immer zur Blütezeit, da sein Geschmack hier am meisten Aroma hat. Er kann jedoch den ganzen Sommer über geerntet werden. Die Heilkunde bedient sich dieser Kräuter bei Erkältungen und Problemen mit Magen und Darm.



Ähnliche Beiträge

Die besten Pfeffer zum Steak im Überblick

Pfeffer zum Rindfleisch

Wer hätte über 300 v. Chr. Gedacht, was für ein Zugewinn der aus Indien mitgebrachte Pfeffer für Europa war? Einst hauptsächlich als Heilmittel und sogar als Zahlungsmittel verwendet, ist er heute ein wichtiger Bestandteil beim Würzen. Wir vom Grill-Kenner-Team möchten Dir die besten Pfeffer im Überblick einmal vorstellen. So beschäftigen wir uns natürlich…

Welches ist das beste Salz zum Steak?

beste Salz zum Steak

Immer wieder wird uns von Grill-Kenner-de. die Frage gestellt, welches das beste Salz zum Steak ist. Wir unterscheiden hier natürlich sehr, wann das Salz auf die Steaks kommen soll. Vor dem Grillen reicht ein hochwertiges und fein gemahlenes Meersalz in geringer Dosierung aus. Willst Du beim Grillen ein Steak jedoch verfeinern, empfehlen wir Dir ausgefallene Salze die über köstliche Aromen verfügen. Diese werden dann als Fingersalz genutzt. Dieses Salz wird zwischen den Fingern direkt über den Steaks zerrieben. Beliebt sind hierfür Salzflocken und Salzpyramiden. Beschäftigt haben wir uns auch mit der Frage der richtigen Aufbewahrung.

Dill: zartes Kräuteraroma beim Grillen

Pflege des Kräutergartens

Beim Grillen darfst Du auf keinen Fall die vielen verschiedenen Kräuter zum Würzen vergessen. Sie liefern ein ganz herrliches und frisches Aroma, sei es für den Fisch und die Meeresfrüchte oder für Dips und Dressings. Mild und aromatisch präsentiert sich Dill unter den vielen anderen Kräutern. Er erinnert sogar etwas an Kümmel. Für gehört Dill das ganze Jahr beim Grillen dazu. Ein schönes Rezept zum Marinieren haben wir für Dich ausgesucht, ebenso wie Möglichkeiten den Dill selbst in den Wintermonaten wie frisch genießen zu können. Unsere Informationen helfen Dir ihn hervorragend beim Grillen einsetzten zu können.


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *