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BBQ Rubs

Vor jedem Grillen wird genau überlegt was dieses Mal alles auf dem Grillrost zubereitet werden soll. Abwechslung ist ebenso gefragt beim Grillgut, wie dessen Qualität. Jedoch entscheidet nicht nur das Grillgut über den Erfolg am Grill. Einfach ein gesalzenes Stück Fleisch auf den Grill zu legen ist nicht unbedingt ein Highlight für die Geschmacksknospen. Gefragt sind in der Regel Würzmischungen, welche den Eigengeschmack des Grillguts intensivieren oder unterstreichen. Sicherlich hast Du schon oft flüssige Marinaden verwendet, aber kennst Du auch schon die beliebten BBQ Rubs? Bei ihnen handelt es sich im Grunde um trockene Marinaden. Der Begriff „Rub“ kommt aus dem Englischen und steht für „Einreiben und Einmassieren“. Mit BBQ Rubs lassen sich zum Beispiel zarte Geflügelteile fruchtig und süß würzen. Bei einem Steak darf es da schon gerne scharf und feurig aufgefahren werden. Das Wichtigste an einem Rub sind die Gewürze. Grob gemahlen oder zerstoßen, verleihen sie dem Grillgut Würze. Es sind große Unterschiede bei den Produkten zu entdecken, was uns natürlich zu einem BBQ Rubs Vergleich animiert. Aus der Welt des Grillens sind BBQ Rubs nicht mehr wegzudenken. Einmal auf den Geschmack und die Vorteile gekommen, willst Du sicherlich nicht mehr ganz darauf verzichten müssen. Wir haben für Dich viele interessante Informationen gesammelt.

Unsere Lieblings BBQ-Rubs

Mit diesen Rubs bist Du für alle Situationen ausgestattet und kannst nahezu jedes Grillgut schnell in eine erstklassiges Gericht verwandeln.



Was sind BBQ Rubs?

BBQ Rubs sind Gewürzmischungen, welche aus verschiedenen Gewürzen, Zucker, Pfeffer und Salz bestehen. Feuchte Zutaten sind hier nicht vorhanden. Für den Geschmack und einer sehr schmackhaften Kruste sind sie ideal, um damit Grillgut einzureiben. Die Geschmacksrichtungen sind extrem vielfältig, sodass für jeden Geschmack auch etwas dabei ist. So findet der Liebhaber von sehr scharfen Gewürzen ebenso einige passende trockene Marinaden, wie der Griller mit dem Hang zu milden Gewürzen und einem nicht so intensiven Gewürzgeschmack. Exotische Noten die nach Curry schmecken oder sehr starke Raucharomen gehören ebenfalls zu den beliebten Geschmacksrichtungen. Wie stark sich die Aromen in dem Grillgut präsentieren hängt von der Einwirkzeit des BBQ Rubs ab.

 

Wozu sind BBQ Rubs eigentlich gut?

fertiges Pulled Pork vom GrillIn erster Linie sind BBQ Rubs als Geschmacksgeber für Grillgut gedacht. Doch Rubs können mehr als nur geschmacklich überzeugen, wie auch ein BBQ Rubs Vergleich deutlich zeigen kann. Wer einmal die krosse und würzige Kruste die sie hinterlassen probiert hat, möchte diese nicht mehr missen. Praktisch sind sie nicht nur beim Grillen. Sie würzen auch Beilagen und viele andere Speisen, daher sind sie nicht nur für Fleisch von großem geschmacklichen Nutzen. Du kannst mit ihnen sagenhafte Saucen zubereiten, den Braten im Backofen würzen und noch vielen weiteren Gerichten eine perfekte Aromanote verleihen. Wie grob das Rub sein darf ist entscheidend von dem Grillgut. Große Stücke wie ein Braten vertragen auch grob gemahlene Gewürze gut. Kleines und sehr zartes Fleisch verlangt hingegen nach feiner gemahlenen Rubs.

 

BBQ Rubs richtig anwenden

Falls Du noch nie die sogenannten trockenen Marinaden verwendet hast, bist Du wahrscheinlich unsicher was richtig und was falsch ist. Damit es schon beim ersten Versuch gut klappt, haben wir Dir eine einfache Auflistung der einzelnen Schritte angefertigt, sodass Du keine Panne einkalkulieren musst.

  1. Zuerst wählst Du ein geschmacklich passendes BBQ Rub aus und verteilst es auf dem Grillgut. Für eine bessere Haftung sorgt jedoch auch Öl. Dieses kannst Du in einer kleinen Menge vor dem Rub auf das Fleisch auftragen.
  2. Nun beginnst Du das Rub langsam und gründlich einzumassieren. Gehe dabei nicht grob vor, sondern reibe es mit nur sehr wenig Druck ein.
  3. War die Menge der Gewürzmischung zu viel, kannst Du dieses einfach vorsichtig abklopfen und entsorgen. Da es bereits auf dem Grillgut war entsorgen.
  4. Packe nun das gewürzte Grillgut in eine Frischhaltefolie ein und lege es in den Kühlschrank. Hier sollte es einige Stunden bleiben, damit die Gewürze Zeit haben ihr Aroma tief in das Grillgut zu verteilen. Plane hier mindestens 12 Stunden ein. Für Fisch und Shrimps jedoch nur eine Stunde. Einen geschmacklich größeren Effekt hat es, wenn Du Fleisch mit der Rub vakuumierst.

Du kannst einem großen Fleischstück mit der Marinierspritze zusätzlich noch flüssige Marinade in das Innere zuführen. Diese kann dann während der Zeit im Kühlschrank ebenfalls durch das Fleischinnere ziehen. Wichtig ist jedoch immer, dass dein Rub und die flüssige Marinade miteinander harmonieren.

Sind Salz und Zucker in Rubs fehl am Platz?

Was Salz und Zucker in BBQ Rubs angeht, triffst Du auf zwei völlig anders denkende Grilllager. So wie manche Griller auf diese Zutaten in ihren Rubs schwören, meinen andere Griller sie wirken sich negativ auf das Grillgut aus. Salz entzieht Fleisch die Flüssigkeit, so sagen die einen Grillfans. Ebenso kann Zucker sehr schnell beim Erhitzen verbrennen. Trotzdem sind in BBQ Rubs Salz und Zucker häufig (eigentlich fast immer) enthalten. Das liegt daran, dass beide umstrittenen Zutaten extreme Geschmacksgeber in BBQ Rubs sind. Bei selbstgemachten Rubs empfehlen wir Dir mit den beiden sparsam und in Maßen umzugehen. Auf der sicheren Seite bist Du, wenn Du Rubs die stark Zucker und Salz enthalten erst gegen Ende des Grillens aufträgst. Auf diese Weise dienen die Gewürze jedoch bei großen Fleischstücken eher für den Geschmack der braunen Kruste, da ihnen Zeit zum Einziehen fehlt. Geschmack bekommst Du in diesem Fall durch eine mit einer leckeren gefüllten Marinierspritze in das Grillgut. Auf diese Weise entstehen auch interessante Geschmackskombinationen.

Auf welchen Grilltypen können BBQ Rubs verwendet werden?

Falls Du Dir die Frage stellt auf welchen Grillarten Rubs verwendet werden können, möchten wir Dir eine ganz einfache Antwort liefern: BBQ Rubs sind bei richtiger Anwendung für alle Grills geeignet. Nicht nur auf dem Gas-, Holzkohle- und Elektrogrill schaffen es die Gewürze das Grillgut zu einem echten Grillgenuss werden zu lassen. Viele Griller lieben die trockenen Marinaden auf ihrem Grillgut im Smoker zubereitet. Falls Du mal auf deinem Braten aus dem Backofen Rubs ausprobieren möchtest, können wir das aus unserer Erfahrung heraus wärmstens empfehlen.

Für jedes Grillgut die richtigen trockenen Marinaden vorrätig haben

Natürlich möchtest Du beim Grillen abwechslungsreich sein. Dazu gehört nicht nur verschiedenes Grillgut auszuprobieren, sondern auch bei den Gewürzen etwas experimentierfreudig sein. Dazu kommt noch, dass nicht jedes Gewürz zu jedem Grillgut passt. Was als trockene Marinade auf dem Hühnchen schmeckt, muss deswegen noch lange nicht auf Fisch, Wild und Lamm schmecken. Sorge am besten für ein ganzes Sortiment an diversen BBQ Rubs. Auf diese Weise findest Du immer das Richtige. Fertigst Du Rubs selber an, schreibe Dir auf ein Etikett was genau enthalten ist und klebe es auf das Vorratsglas, sonst weißt Du irgendwann nicht mehr was genau in jeder Gewürzmischung steckt.

 

Wo kannst Du BBQ Rubs kaufen?

Legst Du Wert auf eine sehr große Auswahl, wirst Du auf jeden Fall im Internet fündig, wie wir auch bei dem BBQ Rubs Vergleich gemerkt haben. Hier findest Du alle erdenklichen Geschmacksrichtungen vor. Von den gängigen Produkten, bis hin zu sehr ausgefallenen Kreationen vieler Hersteller – im Online-Shop fällt ein BBQ Rubs Vergleich ziemlich leicht. Du kannst hier erfahren, welche Zutaten enthalten sind. Das ist nicht nur für den eigenen Geschmack wichtig, sondern auch bei vorhandenen Lebensmittelallergien enorm wichtig. Hier findest Du auch Kundenbewertungen vor, jedoch sollten diese Dich nicht zu sehr beeinflussen, da jeder Geschmack einfach anders ist. Übrigens sind BBQ Rubs eine attraktive Geschenkidee – gekaufte Produkte ebenso, wie die selbst hergestellten in einem schön dekorierten Glas.

Können BBQ Rubs selbst zubereitet werden?

Selbstverständlich, und sogar auf sehr einfache Weise. Was Du jedoch nicht mit der Eigenherstellung erreichen kannst ist, dass Du großartig im Verhältnis zu den fertigen Rubs aus dem Handel sparen kannst. Sinn macht das selbstgemachte Rub dann, wenn Du Spaß daran hast deinen ganz persönlichen Geschmack hier umzusetzen. Was oftmals problematisch ist, ist wenn Allergien gegen gewisse Kräuter und Zutaten bestehen. Machst Du das BBQ Rub selbst, kannst du diese natürlich von der Zutatenliste streichen. Wir haben für Dich ein spezielles Rub kreiert, von dem wir selbst auch sehr begeistert sind. Du kannst Zutaten austauschen oder auch ergänzen – ganz nach deinem Gusto!

Hot BBQ Rub Zutaten

  • 6 EL weißer Zucker
  • 6 EL brauner Zucker
  • 4 EL Salz
  • 4 EL Paprikapulver edelsüß
  • 1 EL schwarzer Pfeffer
  • 2 EL granulierter Knoblauch
  • 1 TL Chilipulver
  • 2 EL granulierte Zwiebeln

Du musst nun lediglich alle Zutaten in einem Mörser zerkleinern. Wie grob das Rub sein darf, kannst Du bei der Eigenherstellung selbst bestimmen. Probiere ruhig Eigenkreationen aus, denn bekanntlich sind die Geschmäcker sehr verschieden. Für die Herstellung des eigenen Rubs benötigst Du jedoch vorab einige wichtige Dinge. Welche genau, haben wir Dir nachfolgend aufgezählt.

Zubehör für die Herstellung von BBQ Rubs

Grillhuhn marinieren mit BBQ RubHast gebrauchsfertige Rubs, wirst Du Dir sicherlich kein spezielles Zubehör anschaffen müssen. Anders sieht es aus, wenn Du selbst die trockenen Marinaden herstellen möchtest. In diesem Fall sollte ein Mörser die erste wichtige Anschaffung sein, denn er wird zum Zerkleinern der Zutaten benötigt. Wie groß er sein soll hängt ganz von der Rubmenge ab. Wir fertigen gerne eine größere Menge an und legen uns so ständig neuen Vorrat an. Interessant sind hier auch Gewürzmühlen, die sich flexibel einstellen lassen – so kannst Du fein aber auch grob mahlen. Praktisch sind Vorratsgläser, da sie luftdicht sind und die Rubs daher auch nicht klumpen können. Suchst Du dann nach den Zutaten, wirst Du online eine große Auswahl an ausgefallenen Produkten finden.

 

BBQ Rub vs. flüssige Marinade

In einem Punkt streiten sich die Gemüter immer wieder: Rubs oder flüssige Marinaden? Was ist besser? Grundsätzlich haben beide würzende Marinaden überzeugende Vorteile, jedoch auch Nachteile. Die flüssige Marinade vermag tiefer in das Grillgut einzuziehen. Durch die enthaltene Säure und das Öl beeinflussen sie die Konsistenz von dem Grillgut. Dank ihnen kann Fleisch saftiger und zarter frisch vom Grill serviert werden. Der Gegensatz davon sind die Rubs, denn sie sind trocken und enthalten keine flüssigen Zutaten wie zum Beispiel Öl. Sie sind schnell zuzubereiten, denn bei ihnen werden getrocknete Zutaten verwendet. Ein Putzen und Hacken von verschiedenen Kräutern entfällt daher. Bei der Zubereitung von den trockenen Würzmischungen fällt auch deutlich weniger Schmutz in der Küche bei der Zubereitung an. Ein großer Vorteil von Rubs ist, das Du sie mit der Zugabe von Öl oder sonstigen schmackhaften Flüssigkeiten zu einer Flüssigmarinade verändern kannst. Bei der flüssigen Marinade kann die Zubereitungszeit etwas länger sein, aber wir sprechen hier von eher unerheblichen Zeiten. Bei den Rubs ist es möglich, dass Du Dir einen Vorrat zulegst, da es gut verschlossen lange haltbar ist. Warum jedoch nicht beide Varianten kombiniert oder abwechselnd nutzen? Entscheide selbst, welche Art des Grillgutwürzens Dir am besten schmeckt.

 

Unser BBQ Rub Fazit

Mit unserer Leidenschaft für das Grillen nutzen wir BBQ Rubs selbstverständlich regelmäßig zum Würzen von den unterschiedlichsten Gerichten – nicht nur beim Grillen. Wir haben gekaufte Rubs ebenso im Schrank, wie die selbst hergestellten in Vorratsgläsern. Dadurch entsteht ein enormer Vorrat an unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen. Was wir an den trockenen Grill-Gewürzmischungen besonders lieben ist ihre Fähigkeit für eine wirklich sehr aromatische Kruste zu sorgen. Praktisch finden wir auch die Möglichkeit, aus der trockenen Würze schnell mit Flüssigkeit eine Marinade zaubern zu können.