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Pizzastein: Vergleich und Testberichte

Pizzasteine sind die ideale Ergänzung um Pizza, Brot aber auch gegrilltes Eis zu machen.

Ein Grill ist vielseitiger, als häufig gedacht wird. Mit entsprechendem Zubehör ist auch es möglich, selbst eine Pizza auf einem Grill zu backen. Das wichtigste Zubehör dabei stellt der Pizzastein dar, welcher inzwischen in zahlreichen Varianten verfügbar ist. Ein Pizzastein auf einem Grill ist keine Notlösung, sondern sogar dem Pizzabacken in einem Backofen vorzuziehen. Hierfür sprechen die höheren Temperaturen die ein Grill erreichen kann und die thermischen Eigenschaften eines guten Pizzasteins. Welcher Pizzastein nun für Dich und Deinen Grill empfehlenswert ist, hängt von einigen Faktoren ab. Demnach stellt sich die Frage nach der Größe und der Dicke des Materials. Unterschiedliche Hersteller, teilweise auch namhafte Grillhersteller wie Weber, haben die unterschiedlichsten Modelle in ihrem Sortiment. Wer die Vor- und Nachteile von verschiedenen Pizzasteinen erfahren will, findet Ergebnisse in unserem Pizzastein Vergleich und Pizzastein Test. Dort hat unser Grill-Kenner-Team Pizzasteine miteinander verglichen und auch ausgiebig getestet.

Pizzasteine eignen sich nicht nur zum Backen von Pizzen, sondern ermöglichen noch weitere Anwendungsmöglichkeiten. Flammkuchen oder Blätterteig gelingt ebenfalls hervorragend auf einem Pizzastein. Wichtig ist bei der Kombination Pizzastein und Grill, dass der Grill mit einem Deckel ausgestattet ist. Auf diese Weise bekommt die Pizza ihre Oberhitze und der Belag wird gar, dieses bevor der Pizzaboden Dir verbrennt.

Unser Pizzastein Testsieger / die Referenzklasse

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Warum ist ein Pizzastein besser als ein Backofen?

Bei der Verwendung eines Pizzasteins auf einem Grill stehen höhere Temperaturen zur Verfügung. Viele Backöfen erreichen nur 270°C, die ideale Temperatur für Pizzen liegt jedoch zwischen 300 und 350°C, was für einen Grill kein Problem darstellt. Höhere Temperaturen sorgen logischer Weise für ein schnelleres Durchbacken der Pizza, weswegen sie keine Zeit hat durch den Belag zu nass zu werden. Auf einem Backblech bleibt die Flüssigkeit stehen und durchnässt eine Pizza zusätzlich. Ein Pizzastein nimmt dagegen die Feuchtigkeit auf (Kapillarwirkung), was ein weiterer Vorteil für die Pizza ist. Er hat auch bessere thermische Eigenschaften, im Gegensatz zu einem dünnen Blech. Ein Blech hat physikalisch nur eine geringe Wärmespeicherkraft. Ein Pizzastein aus speziellem hitzefestem und wärmespeicherndem Material (Schamotte, Cordierit, Speckstein, Keramik) hat dagegen eine viel bessere Wärmespeicherkraft. Wird der kühle Pizzateig auf ein heißes Blech gelegt, entzieht er sehr schnell die in dem Blech gespeicherte Wärmeenergie. Ein Pizzastein hat deutlich mehr Wärmeenergie gespeichert und gleicht den Wärmeverlust sofort wieder aus. Einmal auf die richtige Temperatur gebracht, reicht die gespeicherte Wärmeenergie häufig noch für eine zweite oder dritte Pizza, ohne das nachgeheizt werden muss.

Größen und Formen

Kleine Pizzasteine fangen in der Regel mit der Größe einer einfachen Pizza an. Sie sind also rund und haben ca. 30 cm Durchmesser. Für Grills bieten sich, je nach Abmessung der Grillfläche, auch größere Durchmesser an, denn wird aus Pizzateig die Größe der Pizza selbst bestimmt, gibt es keine Normen mehr. Es gibt auch ovale, quadratische und rechteckige Pizzasteine. Die meisten Größen sind darauf abgestimmt in übliche Backöfen zu passen. Somit betragen die Maße 40 x 30 cm. Für breitere Großraumbacköfen mit einer Küchenbaubreite von 90 cm stehen die Abmessungen 60 x 30 oder 50 x 33cm zur Verfügung. Entsprechend sind Pizzasteine für unterschiedliche Grillflächengrößen erhältlich. Fachhändler für Pizzasteine bieten nicht selten auch einen passenden Zuschnitt für die vorhandene Grillfläche an. Die Materialdicke fängt bei 1,5 cm an und pendelt sich bei 5 cm ein. Dünne Pizzasteine erreichen schneller die gewünschte Temperatur. Bei dickeren Pizzasteinen dauert es etwas länger, dafür speichern sie aber mehr Wärmeenergie. Welche Unterschiede sich dadurch in der Praxis ergeben, haben wir in unserem Pizzastein Vergleich und Pizzastein Test geprüft.

Die Materialien des Pizzasteins

  • Schamotte: Schamotte ist seit gut 200 Jahren als thermisch belastbares Material mit hohem Wärmespeichervermögen bekannt. Im Kamin- und Ofenbau wird es dementsprechend oft verwendet. Viele Pizzabacköfen in Italien sind traditionell mit Schamotte ausgekleidet. Für den Pizzastein wird Schamotte ebenfalls sehr gerne benutzt. Neben den thermischen Vorteilen ist Schamotte durch seine Offenporigkeit ideal dazu geeignet, überschüssige Feuchtigkeit abzuleiten, wie sie bei Brot- oder Pizzateig auftritt. Allerdings ist Schamotte spröde und nicht sonderlich bruchstabil. Schnell sind Ecken durch Anstoßen abgesplittert.
  • Cordierit: Preislich ist Cordierit teurer als Schamotte. Ursprünglich ist Cordierit ein in der Natur vorkommender Edelstein. Durch die besonders guten thermischen Eigenschaften ist es auch für Backöfen und Pizzasteine sehr gut geeignet und wird deswegen künstlich hergestellt. Es zeichnet sich durch sehr geringe Wärmeausdehnung Natursteine bekommen mit der Zeit durch hohe thermische Belastungen Haarrisse, welche im Laufe der Zeit das Material brechen lassen. Cordierit zeigt sich dagegen auch langzeitlich als sehr stabil gegen thermische Belastungen, weswegen es auch seinen Einsatz in Katalysatoren findet. Cordierit verträgt größere Temperaturschwankungen und kann auch in die Glut gelegt werden. Punktuelle Aufheizung, zum Beispiel mit einem Bunsenbrenner, gilt es jedoch zu vermeiden. Pizzasteine aus Cordierit gibt es mit glasierter oder unglasierter Oberfläche. Glasierte Oberflächen sind leichter zu reinigen, nehmen aber keine Feuchtigkeit auf.
  • Keramik: Keramik Pizzasteine zeichnen sich durch ihr geringes Gewicht aus. Sie kühlen jedoch rasch aus, weswegen bei dem Pizzastein aus Keramik eine höhere Materialstärke gewählt werden sollte. Durch die glatte Oberfläche ist Keramik leicht zu reinigen.

Die günstigsten Pizzasteine sind meistens aus Schamotte gefertigt. Die Preise beginnen ab 20€. Andere Materialien, Größen und Zubehör (in Sets) kosten zwischen 40 und 60 Euro. Ob glasierte oder unglasierte Oberfläche ergibt Unterschiede in Feuchtigkeitsabführung. Dafür sind glasierte Flächen leichter und schneller zu reinigen. Wie sich die Unterschiede im praktischen Gebrauch auswirken, erfährst Du in unserem Pizzastein Test und Pizzastein Vergleich.

Pizzastein gegrillte Pizza mit Lachs

gegrillte Pizza mit Lachs vom Pizzastein

Vorteile Pizzastein

Um eine Pizza auf einem Grill zu backen gibt es keine bessere Alternative, als einen Pizzastein. Für einen Pizzen Liebhaber also ein Muss, zumal die Preise für dieses Grillzubehör sehr niedrig beginnen. Ein Pizzastein ist kaum teurer wie zwei bis drei Pizzen aus der Pizzeria. Natürlich profitiert der Nutzer hier von der Möglichkeit, seine Pizza völlig individuell zu kreieren. Selbst der Pizzateig kann bei Bedarf selbst hergestellt werden.

Ein weiterer Vorteil der meisten Pizzasteine ist die Möglichkeit, sie auf dem Grill sowie auch im Backofen nutzen zu können. Beispielsweise, wenn im Winter nicht gegrillt wird. Hier jedoch auf die Abmessungen achten.

Ist ein Pizzastein auf die richtige Temperatur gebracht worden (ca. 30 Minuten), dauert es nur 5 bis 6 Minuten bis die Pizza fertig durchgebacken ist. Dadurch kann auch eine größere Anzahl von Gästen selbst mit relativ kleiner Grillrost Größe im Fünfminutentakt bedient werden. Wird sich auf das Pizzenbacken beschränkt, entfällt eigentlich auch eine Grillreinigung, sofern nicht Saft oder Speisereste neben den Pizzastein gelangen. Ein Pizzastein ist schnell gereinigt.

Ein Pizzastein eignet sich nicht nur für Pizzen. Flammkuchen oder Blätterteig gelingen ebenfalls hervorragend auf einem Pizzastein. Dadurch können Gerichte oder Beilagen serviert werden, welche ein Grillfest erweitern.

Auf einem Holzkohle Grill wird der Pizza mit entsprechenden Holzsorten (zum Beispiel Buche oder Hickory) oder entsprechenden Holzspänen (auch für Gasgrill) ein individuelles Aroma verliehen, welches nicht einmal eine Pizzeria anbietet.

Zubehör Pizzastein

Eine Pizza benötigt nur wenige spezielle Hilfsmittel. Ganz wichtig ist ein Pizzaschieber. Um den weichen Teig auf den Pizzastein zu bekommen, ist ein Kuchenblech oder eine andere glatte Fläche sehr hilfreich. Damit die fertige Pizza zu portionieren ist, empfiehlt sich ein praktischer Pizzaschneider. Es gibt sie als scharfes Schneidrad oder als spezielle Pizzaschere. Wer auch den Teig selber herstellen will, ist in der Küche besser aufgehoben als am Grill. Jedoch hilft eine Kühlbox vorbereitete oder gekaufte Pizzen (zum Beispiel Pizzen welche gefroren zuzubereiten sind) am Grill frisch zu halten. Für die Reinigung der Pizzasteine kann ein Ceranfeldschaber nützlich sein.

Reinigung

Besitzt der Pizzastein eine glasierte Oberfläche, ist er besonders leicht zu reinigen, so reicht oft ein feuchtes Tuch. Poröse Oberflächen benötigen dagegen mehr Aufwand und können Flecken bekommen, da sie die Feuchtigkeit der Pizza aufnehmen. Wie gut sich die verschiedenen Materialien reinigen lassen, ist auch Bestandteil bei unserem Pizzastein Test und Pizzastein Vergleich.

Pizzastein kaufen

Pizzastein von Santos

der Santos Pizzastein auf einem Gasgrill

Pizzasteine sind als Grillzubehör von diversen Herstellern käuflich zu erwerben. Die Möglichkeit sie auch im Backofen verwenden zu können, erweitert die Anzahl der Anbieter durch Haushaltswarenanbieter. Eine sehr große Auswahl von Pizzasteinen findest Du bei Onlineshops. Hier gilt es dann zusätzlich die Versandkosten zu beachten. Baumärkte und der Fachhandel haben ebenfalls Pizzasteine in ihrem Sortiment, wo sie auch gleich von Dir in Augenschein genommen werden können. Einige Hersteller bieten sogar einen passgenauen Zuschnitt für Deinen Grill an.

Tipps für den Kauf und die Benutzung

Die besten Backergebnisse versprechen Pizzasteine mit poröser Oberfläche. Sie leiten überflüssige Feuchtigkeit ab. Diesen Vorteil bieten glatte Oberflächen nicht. Dafür verfärben sie sich nicht und sind leichter zu Reinigen. Welches Material für Dich am besten ist, entscheidet das Budget und das angestrebte Ziel. Hier hilft Dir auch unser Pizzastein Test und Pizzastein Vergleich weiter.

Dünne Pizzasteine (1,5 cm) sind etwas bruchempfindlicher und verlieren schneller ihre gespeicherte Wärme. Dafür haben sie ein geringeres Gewicht. Dickere Pizzasteine (3-5 cm) benötigen länger Zeit, um die benötigte Temperatur zu erreichen, aber dafür geben sie ihre Wärmeenergie viel länger ab. Bei eckigen Pizzasteinen sollten die Ecken abgerundet sein, da sie je nach Material leicht absplittern können. Nicht jedes Material (zum Beispiel Schamotte) verträgt spontane Temperaturschwankungen. Ein Pizzastein sollte also nicht in einen vorgeheizten Backofen geschoben werden, sondern sich schon bei der Aufheizphase darin befinden. Typisches Erscheinungsbild von Temperaturschocks sind Haarrisse, welche auf Dauer zu Abplatzungen und dem Zerspringen des Materials führen.

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