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Gasgrill Test: Vergleich der besten Gasgrills

Du bist an der Anschaffung eines Gasgrills interessiert? Es bleibt natürlich die Frage, welcher Gasgrill es denn sein soll und welche Funktionen sinnvoll sind bzw. zu Deinen Anforderungen passen. Um die Auswahl enger einzugrenzen, kannst Du Dich hier über die unterschiedlichen Gasgrill Modelle informieren und für Dich die geeignete Auswahl treffen. Zusätzliche Informationen ergeben sich aus jedem Gasgrill Test und unserem umfassenden Gasgrill Vergleich. Um schnell einen Überblick zu ermöglichen, haben wir die Auszeichnung Gasgrill Testsieger auf dieser Website bei den wirklich guten Produkten eingeführt.

Aufbau – Funktionsweise des Gasgrills

Wie allen Grilltypen erzeugt ein Gasgrill Hitze. Da ein Gasgrill diese Hitze durch Gasverbrennung erzeugt, weicht er in seiner Bauweise hier von den anderen Grillarten ab. Es sind Brenner installiert, welche das Gas durch Öffnungen bzw. Düsen austreten lassen. Das Gas wird unter Druck den Brennern zugeführt, wodurch es sich gleichmäßig auf alle Düsen und Brenner verteilt. Durch Regler an dem Gasgrill lässt sich die austretende Gasmenge regulieren, im Idealfall für jeden Brenner einzeln. Dadurch ist eine einfache und schnelle Regulierung der Hitze möglich, was zu einem der großen Vorteile eines Gasgrills zählt, was auch bei unserem Grill Vergleich Gas deutlich wurde.

Viele Modelle verteilen die Flammen über Flammverteiler großflächig unter der Grillfläche. Diese Flammverteiler können aus Edelstahl oder anderen hitzestabilen Materialien sein, zum Beispiel Lavagestein oder Keramik. Welche Verteilung am besten ist, ergibt sich auch aus unserem Grillvergleich Gas.

Das Gas wird aus Gasflaschen entnommen, welche unter einem hohen Druck stehen. Da sich Flüssiggas ( LPG – Liquified Petroleum Gas) bereits bei 8 bar verflüssigt, erhöht sich das entnehmbare Gasvolumen einer 11 kg Gasflasche  von 22 Liter auf circa 6000 Liter, also 272 Mal so viel. Der Druck in Gasflaschen beträgt allerdings bis zu 16 bar, was für den Betrieb an einem Gasgrill zu hoch ist. Deswegen wird ein Druckregler bzw. Druckminderer zum Betrieb eines Gasgrills benötigt, welcher dann den Druck auf ca. 30 mbar Betriebsdruck reduziert. In Europa sind auch höhere Betriebsdrücke anzutreffen, beispielsweise 50 mbar. Die Druckregler sitzen unmittelbar an der Gasflasche (Vorsicht Linksgewinde). Die Gaszufuhr zu den einzelnen Brennern wird – je nach Modell – durch Druckrohre oder Druckschläuche hergestellt.

Abweichend von diesen bisherigen gemeinsamen Grundprinzipien, unterscheiden sich die einzelnen Modelle der Gasgrills in ihrem Aufbau oder den verwendeten Materialien. Im unteren Preissegment wird häufig Stahl oder Blech verwendet, welches zum Rostschutz und dem Finish eine Pulverlackierung erhält. Hier besteht die Gefahr durch Witterung oder Kratzer, dass die Schutzfarbe beschädigt wird und der Gasgrill zu rosten beginnt. Im höheren Preissegment wird als Material rostfreier Edelstahl verwendet, welcher ohne Schutzlack auskommt. Bei unserem Gasgrill Test achten wir auch darauf, ob ebenfalls alle Schrauben in Edelstahl ausgeführt sind. Eine rostende Schraube beeinträchtig nicht nur die Haltbarkeit eines Gasgrills, sondern der Rost kann auf den Edelstahlflächen hässliche Rostflecken hinterlassen, welche sich zudem nur schwer entfernen lassen.

Gasgrill mit Deckel - Pro Serie

Olaf von Grill-Kenner und sein Napoleon Gasgrill aus der Pro Serie

Des Weiteren verfügt praktisch jeder Gasgrill über einen herabklappbaren Deckel. Je nach Modell und Dichtheit bzw. Ausführungen, ergeben sich Unterschiede in der Effektivität, wie wir bei unserem Gasgrill Vergleich feststellen konnten. Größere Modelle bieten in ihrem Aufbau häufig die Möglichkeit, die Gasflasche hinter Klappen oder Türen im Grill unterzubringen. Zur Beweglichkeit verhelfen Rollen bei schweren Modellen einen leichten Standortwechsel, zum Beispiel wenn der Grill nicht stationär auf der Terrasse steht. Ob die Ausstattungen dem Preis angemessen sind, erfährst Du in jedem Gasgrill Test oder diese Gasgrills sind als „Grill Testsieger Gas“ markiert.

Vergleich unterschiedlicher Ausstattungen/Ausführungen

Viele unterschiedliche Faktoren können zur Wahl des richtigen Gasgrills für Dich wichtig sein. Zusätzliche Informationen findest Du auch unter unserem Thema Gasgrill im Vergleich.

Form

Gasgrill mit Deckel

Die Wahl der Form eines Gasgrills ist von Deinem persönlichen Geschmack und vor allem von der gewünschten Ausstattung und Größe abhängig. Die runde Form, auch Kugelgrill genannt, ist bei Holzkohle Grills die dominierende Form. Bei Gasgrills stellt sie eher die Ausnahme dar und wird in der Regel dann gewählt, wenn Kompaktheit im Vordergrund steht. Runde Gasgrills punkten damit, ein hohes Maß an Mobilität zu bieten und auch bei beengten Platzverhältnissen (Balkon) als Alternative zu Elektro- und Holzkohle Grill zu gelten. Durch die geringere Größe lassen sie sich auch besser in einem PKW oder Wohnwagen verstauen. Die meisten Gasgrills sind das Gegenteil eines Kugelgrills. Sie sind rechteckig, größer und schwerer. Dabei haben sie größere Grillflächen und zusätzlich oft seitliche Ablageflächen, diese direkt neben der Grillfläche. Unter der rechteckigen Grillfläche sind mehrere Gasbrenner verteilt, welche sich im Idealfall einzeln regeln lassen. So lassen sich auf der größeren Fläche, im Vergleich zum kleineren Rund- oder Kugelgrill, mehrere Speisen gleichzeitig zubereiten. Der runde Gasgrill eignet sich also mehr für kleinere Personengruppen. Weitere Entscheidungshilfen bietet Dir jeder unserer Gasgrill Testberichte.

Gewicht

Werden die einzelnen Grillarten (Holzkohlegrill, Elektrogrill oder Gasgrill) miteinander verglichen fällt auf, dass die Gasgrills bei vergleichsweise gleicher Größe schwerer sind. Dies liegt einerseits an den verwendeten Materialien und andererseits an einer massiveren Bauweise. Einzig Smoker sind häufig in einer dickeren Materialstärke (zwischen 1 bis 5 mm) ausgeführt und haben dann ein noch höheres Gewicht als Gasgrills. Es gibt natürlich auch unter den Gasgrillmodellen kleine Camping Grills, welche nur 2,3 kg wiegen. Leichte Standardmodelle pendeln sich bei einem Gewicht zwischen 35 – 45 kg ein. Normale Standardgasgrills bewegen sich darüber, zwischen 50 und 60 kg. Nach oben hin sind mit gehobener Ausführung, Ausstattung und Größe kaum Grenzen gesetzt. Hier werden Gewichte bis 100 kg, in Ausnahmefällen auch darüber, erreicht. Das Gewicht muss berücksichtigt werden, wenn der Gasgrill keinen festen Stand- und Betriebsplatz erhält.

Modelle ab 35 kg sollten über mindestens zwei Räder verfügen, damit der Gasgrill auch von einer Person noch zu bewegen ist. Modelle ab 50kg verfügen in der Regel über vier Räder, sodass der Grill beim Fahren erst gar nicht angehoben werden muss, theoretisch. Besonders schwere Gasgrills haben häufig kleinere, höher belastbare Räder. Doch der Vorteil der höheren Belastbarkeit birgt eine Schwäche in sich. Kleinere Räder neigen eher bei Unebenheiten (Rasen oder Fugen in Verbundsteinpflaster) zum Stocken als größere Räder. So muss oftmals auf unwegsamen Gelände auch ein schwerer Gasgrill mit vier Rädern angehoben werden. Bei unserem Gasgrill Test haben wir deswegen auch ein Augenmerk auf die Leichtgängigkeit der Räder und die Fahrbarkeit der Grills geworfen. Bei der Ermittlung des Gewichtes eines Gasgrills darf die Gasflasche nicht vergessen werden, sofern sie in dem Gasgrill untergebracht wird. Je nach Größe und Befüllungszustand, addieren sich dadurch noch einmal einige Kilos hinzu. Eine 11 kg schwere Gasflasche wiegt befüllt circa 22 kg. Hier kann durchaus der getrennte Transport von Gasgrill und Gasflasche Sinn ergeben. Gewicht und Beweglichkeit sind auch Kriterien in unserem Gasgrill Test.

Gasgrill entsorgen oder gebraucht verkaufen?Größe

Entscheidend für die benötigte Größe eines Gasgrills sollte die zur Verfügung stehende Grillfläche sein. Sie liegt bei Standardmodellen zwischen 2.200 und 3.000 cm². Hier kann die Personenzahl der Grillpartys eine Entscheidungshilfe liefern. Als Anhaltspunkt sollten je Person 200 cm² Grillfläche zur Verfügung stehen. Soll das Grillgut zusätzlich warmgehalten werden und Fleisch mit Beilagen direkt gegrillt werden, verdoppelt sich dieser Annäherungswert auf 400 cm².

Die Außenabmessungen ergeben sich aus den seitlichen Ablageflächen, der Tiefe und der Höhe des Gasgrills. Selbsterklärend sind Modelle mit einer Vielzahl von Brennern und zusätzlicher Ausstattung wie ein separates seitliches Kochfeld (Seitenbrenner) auch in den Abmessungen größer. Um ein ermüdungsfreies Grillen zu ermöglichen, sollte die Grillfläche in ihrer Höhe circa an Deine Körpergröße angepasst sein. Am häufigsten befindet sich die Arbeitshöhe eines Gasgrills zwischen 80 und 90 cm.

Brenner – Anzahl und Typ

Bis auf kleine einflammige Campinggrills verfügen eigentlich alle Gasgrills über mehrere Brenner. Das ist notwendig, um verschiedene Heiz- oder Temperaturzonen zu erzeugen. Mehrere Brenner sollten grundsätzlich einzeln regelbar sein, damit Gerichte mit unterschiedlichen Temperaturanforderungen gleichzeitig gegart werden können. In der Regel sind 2 bis 4 Brenner bei durchschnittlichen Modellen verbaut. Es sind je nach Modell auch mehr Brenner möglich. Hinzu kommen noch evtl. zusätzliche Brenner, zum Beispiel ein Seitenbrenner.

Eine höhere Anzahl von Brennern erhöht die Einsatzmöglichkeiten eines Gasgrills. Logisch, aber nicht unbedingt richtig ist es, von der Brenneranzahl auf die Leistung eines Gasgrills zu schließen (siehe Kapitel Leistung). Brenner gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. In einem Grill können sogar unterschiedliche Gasbrenner zur Erhöhung der Flexibilität installiert sein. Rohr- oder Gussbrenner werden bevorzugt als Hauptbrenner in Gasgrills eingesetzt. Gussbrenner haben ein höheres Gewicht, sind jedoch leistungsfähiger und haltbarer. Rohrbrenner finden meistens bei besonders leichten oder Gasgrills im unteren Preissegment Verwendung. Die Verteilung der Hitze und Brenneranzahl wird auch in unserem Gasgrill Test geprüft. Von einigen Gasgrills erzeugen wir Bilder mit der Wärmebildkamera, und die Verteilung der Hitze genau abzubilden.

Napoleon Sizzle Zone am GasgrillLeistung

Die Leistung eines Gasgrills wird in Kilowatt (kW) oder Kilowatt je Stunde (kW/h) angegeben. Dieser Wert bezieht sich auf die Summe der Brenner. Da unterschiedliche Brenner auch unterschiedliche Leistungen erzielen, ist die Anzahl der Brenner kein Garant für höhere Temperaturen. Wenige leistungsfähigere Brenner können mehr Hitze erzeugen, als viele Leistungsschwächere. Zudem ist die tatsächliche erreichbare Temperatur auf oder in einem Gasgrill von weiteren Faktoren abhängig, zum Beispiel der Konstruktion oder Isolierung.

In unserem Gasgrill Vergleich kannst Du erfahren, wie effizient unterschiedliche Modelle sind. Lassen sich mit niedrigerer Leistung höhere Temperaturen erreichen, wirkt sich das auch auf den Gasverbrauch aus. Wer selten und wenig Grillgut grillt, kommt mit schwächeren Gasgrills zwischen 2 und 4 kW/h Leistung gut zurecht. Das Mittelmaß liegt bei circa 10 kW/h. Für gehobene Ansprüche und vielfältige Grillspeisen, empfehlen wir Gasgrill bis 17 kW/h. Dies ist natürlich noch nicht die Leistungsgrenze von Gasgrills, es gibt auch Modelle mit höheren Leistungen.

Möchtest Du einen Gasgrill kaufen, solltest Du die Leistung lieber etwas zu hoch als zu niedrig wählen. Wie effektiv einige Grills ihre Leistung entfalten, ist zudem ein Kriterium in unserem Gasgrill Test.

Ausstattungsmerkmale im Gasgrill Test

Zwischen einem kleinen günstigen Gasgrill und größerem, aber teureren Gasgrill, gibt es neben unterschiedlicher Qualität auch eine unterschiedliche Ausstattung. Welche Ausstattung für Dich erforderlich ist, ergibt sich aus der geplanten Verwendung des Gasgrills. Vom spartanischen Campinggrill, welcher nur das Nötigste bietet bis hin zu Gasgrills, welche Thermometer, Spülbecken oder Beleuchtung bieten, ist alles im Handel verfügbar. Was Du wirklich davon benötigst musst Du selber entscheiden, aber bevor Du einen Gasgrill kaufen gehst. Grundsätzlich jedoch ermöglichen mehr Brenner mehrere Temperaturzonen, wodurch sich unterschiedliche Gerichte gleichzeitig zubereiten lassen. Die Grillfläche bezieht sich darauf, wieviel Speisen gleichzeitig gegrillt werden können, ist also abhängig von der teilnehmenden Personenanzahl. Grundsätzlich sollte ein Gasgrill mindestens zwei Brenner haben (Ausnahme Campinggrill), welche sich einzeln regeln lassen und über einen Deckel verfügen. Je nach Bedarf und Vorhaben stehen Modelle im Handel zur Verfügung, welche neben den normalen Brenner noch zusätzliche Brenner bieten. Dies findet auch Berücksichtigung in unserem Gasgrill Test, und hilft Dir bei der Entscheidung den richtigen Gasgrill kaufen zu können.

Zusätzliche Ausstattungen für den gehobenen Anspruch – Profigasgrill

Ein Grill der gehobenen Klasse verfügt noch über zusätzliche Highlights, die ihn definitiv zum Allroundtalent machen. Siehe dazu auch bei Gasgrill im Vergleich oder achte auf die Gasgrill Testsieger Auszeichnung.

Seitenbrenner (Kochstelle)

Ein Seitenbrenner bereichert einen Gasgrill mit einer zusätzlichen Kochstelle, unabhängig von der übrigen Grillfläche. So ist es möglich, komplette Menüs mit einem Gasgrill zu generieren. Besonders bei BBQ macht sich ein zusätzlicher Seitenbrenner positiv bemerkbar. Einige Seitenbrenner erreichen hohe Leistungen, um einen Wok mit dem Grill benutzen zu können. Sie sind entweder rechts oder links neben der Grillfläche angebracht, einige Modelle erlauben die Wahl der Seite. Ein Seitenbrenner hält auch die Soßen ständig auf der gewünschten Temperatur.

Drehspieß

Nicht für alle Gerichte eignen sich für die Grillfläche gleichermaßen. Geflügel, Spießbraten, Keulen oder auch Döner sind auf einem Drehspieß besser aufgehoben. Einige Modelle besitzen einen Drehspieß oder lassen sich mit solchem nachrüsten. Die meisten Drehspieße werden durch einen Elektromotor in Drehung versetzt. Für die benötigte Stromversorgung besteht dann die Auswahl zwischen Batterien/Akkus (unabhängiger Betrieb bei begrenzter Betriebsdauer) und dem Anschluss an das Stromnetz (unbegrenzte Betriebsdauer, jedoch an Stromnetzverfügbarkeit gebunden).

Backburner (Heckbrenner)

Passend zum Drehspieß bieten sich Gasgrill-Modelle mit Backburner an. Der Name verrät es schon, eine zusätzliche Hitze- Wärmequelle an der hinteren Seitenwand des Grills. Grillgut auf einem Spieß erhält dadurch die Hitze von mehreren Seiten gleichzeitig. Viele Backburner sind als Infrarot-Backburner ausgeführt.

Napoleon GasgrillElektrische Zündung

Propan- oder Butangas ist leicht entzündlich, ein Funke genügt bereits dazu. Doch was nützt der beste Grill, wenn kein Funke, kein Streichholz und kein Feuerzeug zur Verfügung stehen? Elegant lässt sich ein Gasgrill entzünden, wenn er über eine elektrische Zündung verfügt. Durch eine Stromversorgung wird der notwendige Zündfunke erzeugt. In der Regel besteht die erforderliche Stromversorgung aus einer kleinen Batterie, wodurch die Mobilität eines Gasgrills nicht eingeschränkt wird. Allerdings sollte im Rahmen der Pflege und Wartung auch die Batterie einbezogen werden, damit eine leere Batterie nicht zum Versagen der Zündung führt. Die Zündeigenschaften der Gasgrills werden auch in unserem Gasgrill Test überprüft.

Piezozündung

Die Piezozündung ist vielen von Feuerzeugen her bekannt. Hierbei wird ein Zündfunke ohne Elektronik erzeugt. Das Prinzip beruht auf der Verformung der Oberflächenstruktur eines Kristalls, wodurch Spannungen bis zu 15.000 Volt in einem Keramikelement aufgebaut werden. Die Verformung der Oberflächenstruktur wird durch die Auslösung eines kleinen Hammers oder Stößel erreicht, die zuvor in einer gespannten Feder arretiert waren. Der Vorteil der Piezozündung ist ihre Funktionsweise ohne Stromversorgung.

Gasflaschenhalterung

Bei einigen Gasgrills ist eine Gasflaschenhalterung integriert. Sie ermöglicht es, die Gasflasche sicher und fest am Grill zu befestigen. Viele Gasgrill-Hersteller bieten zu ihren Grills auch nachrüstbare Gasflaschenhalterungen an. Hierbei musst Du darauf achten, dass die Halterung zu Deinem Grill passt bzw. kompatibel ist, und natürlich auch die von Dir benutzte Gasflaschengröße aufnehmen kann. Einige Gasflaschenhalterungen nehmen unterschiedliche Gasflaschengrößen auf. Die Gasflaschenhalterung dient nicht nur der sicheren Befestigung, sondern versteht auch den Transport zu erleichtern. Die Möglichkeiten der Nachrüstung sind auch in unserem Gasgrill Test berücksichtigt.

Der Gasgrill geht nicht mehr an: Was machen?Vor- und Nachteile Gasgrill

Bei einem Gasgrill überwiegen die Vorteile! Das einige Gasgrills im mittleren bis oberen Preissegment dickeres und schwereres Material verwenden, ist der höheren Qualität und Haltbarkeit geschuldet. In unserem Gasgrill Test decken wir Schwachstellen oder vorteilhafte Eigenschaften auf.

Vorteile

Ein Gasgrill verfügt über viele Vorteile die sehr überzeugend sind. So gut wie kein Qualm und gleichmäßige Temperaturen sind nur wenige der Vorzüge. Die geringeren Temperaturen gegenüber Holzkohle fallen mit der richtigen Grill-Technik nicht ins Gewicht. Die höheren Preise bei der Anschaffung rechnen sich bei häufigerem Grillen und zudem weil die nötigen Temperaturen für die Speisenzubereitung besser zu kontrollieren sind.

Nachteile des Gasgrills

Die Vorteile eines Gasgrills beruhen auf einer anderen Heiztechnik (Gasverbrennung). Dadurch ergeben sich zusätzliche Bauteile, welche andere Grill Arten nicht benötigen. Dies führt zwangsläufig zu einem höheren Gewicht und Preis.

Gängige Grillvarianten für den Grillgenuss

Interessant sind die möglichen Zubereitungsmöglichkeiten von Grillgut. Wie gegrillt werden muss ist oft reine Geschmackssache, aber auch die Fleischgröße spielt bei der Entscheidung eine wichtige Rolle. Wo liegt der Unterschied bei direktem oder indirektem Grillen? Wir erklären es Dir gerne! Nutze auch unseren Gasgrill Test um zu erfahren, welche Modelle besonders vielseitig sind. Wenn Du weißt, welche Grillvariante Dir besonders gefällt, hilft dies, den richtigen Gasgrill kaufen zu können.

Direktes Grillen

Magst Du Grillgut scharf angebraten mit Kruste? In diesem Fall empfehlen wir das direkte Grillen, denn die direkte Hitze von ca. 270° macht es richtig kross. Einfach Grillgut oberhalb der Hitzequelle legen. Richtig gegrillt bleibt das Fleisch bei dieser Grillmethode innen saftig und außen knusprig. Mariniertes Fleisch entfaltet hier wundervoll sein Aroma.

Indirektes Grillen – sanft und aromatisch

Bei dem indirekten Grillen wird Dein Grillgut nicht der direkten Hitze ausgesetzt und knusprig gegart, sondern neben der direkten Hitze aufgelegt. Sanft und schonend ist hier das Motto! Gegart wird mittels warmer Luft, dieses bei ca. 130 – 220°, ähnlich dem Umluftofen. Etwas nachteilig wird die längere Garzeit empfunden, aber dafür lässt sich auf diese Weise großes und dickes Fleisch herrlich saftig zubereiten. Mit welchen Gasgrill Modellen indirektes Grillen besonders gut gelingt, erfährst Du in unserem Gasgrill Test.

Steak im Beefer bei 800 GradEine gelungene Grillkombination

Kennst Du Sizzeling? Hier wird direkt bei hoher Hitze von beiden Seiten sehr heiß gegrillt, jedoch nur für ganz kurze Zeit. Einige Brenner schaffen bis zu 800 Grad, wie beim Beefer. Danach wird weiter wie bei dem indirekten Grillen verfahren. Einfach einmal ausprobieren! So werden aus einem Rinderfilet und Rostbraten vom Gasgrill, selbst für den Gourmet ein Geschmacksfeuerwerk. Welcher Grill dazu gut geeignet ist erfährst Du zudem in unserem Gasgrill Vergleich.

Zubehör

Dank praktischem Grill Zubehör wird aus jedem Gasgrill ein echtes Allround-Talent. Zubehör kann praktisch sein, aber auch für die Funktionalität von einem Gasgrill zuständig sein. Als Geschenkidee absolut unschlagbar für den Grillfan! Welches Zubehör zu welchem Grill-Modell passt erfährst Du zudem in unserem Gasgrill Test.

Gasgrill Reinigung

Wie lange Dich ein Gasgrill zufrieden stellt hängt natürlich auch von der Pflege ab. Unsere Tipps zur perfekten Reinigung des Gasgrills sind hier hoffentlich sehr hilfreich für Dich. Welches Modell sich besonders einfach reinigen lässt, haben wir in unserem Gasgrill Vergleich geprüft.

Sicherheitshinweise

Grillen hat immer mit Hitze zu tun, weswegen grundsätzlich alle Grills eine potentielle Gefahrenquelle darstellen. Sachgemäßer und verantwortungsbewusster Umgang sind also Voraussetzung, um vor Gefahren wie Bränden oder Brandverletzungen zu schützen. Ein Gasgrill bedarf besonderer Aufmerksamkeit, da hier als Brennstoff ein leicht entzündliches, unter Druck stehendes Gas benutzt wird.

Angefangen bei dem Vorratsbehältnis, der Gasflasche, über die Anschlüsse und Leitungen, bis hin zum Gasgrill selber, muss alles dicht sein bzw. ordnungsgemäß funktionieren. Gasflaschen unterliegen der Betriebssicherheitsverordnung und müssen zugelassen und regelmäßig überprüft werden. Auch die Lagerung von Gasflaschen ist bei der Anschaffung eines Gasgrills zu bedenken. Sie sollten in einem belüfteten Raum untergebracht sein, damit sich bei Undichtigkeiten keine gefährliche Gaskonzentration bildet. Selbstverständlich müssen sie vor Beschädigungen, wie durch Umfallen oder einem Herunterfallen, geschützt werden. Beim Kauf eines Gasgrills ist ebenfalls darauf zu achten, dass der Gasgrill ein Prüfzertifikat einer anerkannten sachverständigen Organisation, zum Beispiel TÜV oder Dekra besitzt. Dies ist in der Regel gegeben.

Häufige Schwachstellen stellen die Druckregler und Verbindungsschläuche dar. Druckregler sollen durch mechanische Bauteile den hohen Fülldruck einer Gasflasche auf das ungefährliche Maß des Betriebsdruck reduzieren. Schmutzpartikel können die Funktion des Druckreglers jedoch beeinflussen, sodass sich eine Stichflamme durch Überdruck am Gasgrill entwickelt. Wer sicher gehen will benutzt deshalb doppelte Druckregler, diese bei Ausfall eines Druckreglers dennoch ordnungsgemäß funktionieren.

Ein weiteres Problem stellen die Gasschläuche dar. Durch Alter oder auch häufiges Biegen können sich Haarrisse bilden, aus denen Gas entweicht. Um dieses Risiko zu vermeiden, empfiehlt sich der Einsatz von einer Schlauchbruchsicherung. Bei austretendem Gas unterbricht diese die Gaszufuhr. Leider sind doppelter Druckregler und Schlauchbruchsicherung keine Standardausrüstung, weswegen sie nachgerüstet werden sollten. Auch unser Gasgrill Test liefert Dir weiter Informationen, wie sicher einige Modelle sind. Zusätzlich haben wir noch einige Tipps, wie der Umgang mit einem Gasgrill sicherer wird:

  • Beschädigte Gasflaschen oder Schläuche dürfen keine Verwendung mehr finden, bis ein Fachmann die Beschädigung beseitigt hat oder die Unbedenklichkeit attestiert.
  • Vorsicht bei dem Kauf von Gebrauchtteilen! Du weißt nicht wie sorgsam der oder die Vorbesitzer damit umgingen. Im Zweifelsfall vor Gebrauch von einem Fachmann überprüfen lassen.
  • Die Schläuche haben ein Herstellungsdatum aufgedruckt. Sie sollten niemals älter als zehn Jahre sein.
  • Undichtigkeiten zeigen sich am besten, wenn Schläuche und Anschlüsse mit einer Seifenlauge eingepinselt werden. Wird danach die Gasflasche aufgedreht, bilden sich kleine Bläschen an der Austrittstelle.
  • Bei der Inbetriebnahme des Gasgrills immer zuerst den Deckel öffnen bevor die Gasflasche aufgedreht wird. Sonst könnten sich unter dem Deckel gefährliche Konzentrationen von Gas bilden und zur Stichflamme führen.
  • Die erste Maßnahme, wenn etwas am Grill oder den Schläuchen in Brand gerät, ist es die Gasflasche zuzudrehen. Dadurch wird die Gaszufuhr unterbrochen. Viele Menschen laufen in Panik davon, weil sie sich vor einer Explosionsgefahr fürchten. Diese besteht in der Regel jedoch nicht, Ausnahme: bei einem Hausbrand.

Besonders sichere Modelle findest Du zudem in unserem Gasgrill Test.

Gasgrill Hersteller

Hohe Qualität dürfen Sie von etablierten Herstellern erwarten. Zum Beispiel die Firmen Napoleon, Broilking, Weber, Landmann, dancook und barbecook verstehen Gasgrills von hoher Qualität herzustellen.

Kauftipp

Ein wichtiger Kauftipp: Unbedingt nur einen Gasgrill mit CE-Kennzeichnung und möglichst auch einer TÜV-Prüfplakette kaufen! Auch unser Gasgrill Test und Gasgrill Vergleich werden Dir einige Tipps verraten.