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Gesunde Ernährung vom Grill: So wird das BBQ nicht zur Kaloriensünde!

Es ist Sommer und die Temperaturen steigen. Endlich finden wieder gemeinsame Grillabende mit Freunden im Garten statt. Viele fahren sofort zum Supermarkt und kaufen dort große Fleischstücke ein. Der Blick auf die Verpackung zeigt: Hier steckt nicht nur Fett drin, auch die Kalorienzahl ist beachtlich. Wie wäre es mit einer gesunden Alternative und das völlig ohne schlechtes Gewissen?

Eine bewusste Ernährung ist eine Wohltat für Körper, Geist und Seele. Sie setzt jedoch ein wenig Recherche zur idealen gesunden Ernährung voraus. Mit dem passenden Know-how und der Freude an neuen Gerichten können nahezu fettfreie Speisen auf dem Grill sehr lecker schmecken. Dazu sind sie gesund und Müdigkeit nach dem Essen kommt ebenso nicht mehr vor.

Keramik Grillplatte mit Grillgemüse

Keramik Grillplatte mit Grillgemüse.

Ohne Berührungspunkte zum Thema bewusste Ernährung ist es schwierig, gesunde Alternativen zum Barbecue anzubieten. Für absolute Newbies im Bereich der bewussten Ernährung gibt es daher im Folgenden tolle Grill-Ideen für das Fest mit Familie und Freunden.

Gegrillte Zucchini – ein nahezu kalorienfreies Gemüse

Die Zucchini erfreut sich allgemein großer Beliebtheit. Das liegt an ihrem milden Geschmack und ihrer Vielseitigkeit. Viele zaubern sich herzhafte Zucchini-Spaghetti und verfeinern das Gemüse mit einer selbst gemachten Tomatensoße, andere lieben leckeren Zucchini-Salat. Auch als Grillgemüse ist die Zucchini sehr gefragt.

Mit gerade einmal 17 Kalorien pro 100 Gramm ist die Zucchini perfekt für das Barbecue geeignet. Bei einer so geringen Kalorienanzahl dürfen Dips und das leckere Bier zum Grillen etwas mehr Kalorien aufweisen. Das Beste: Die Zucchini braucht kaum Gewürze und schmeckt in Scheiben gegrillt auch ohne Kräuter einfach himmlisch.

Nach dem Waschen der Zucchini und dem Schneiden in Scheiben ist das Würzen angesagt. Dafür sind die dünnen Scheiben leicht mit Pflanzenöl zu bestreichen. Anschließend lassen sich die Lieblingsgewürze problemlos aufstreuen. Salz kommt erst nach dem Grillen dran. So bleiben die Scheiben herrlich frisch.

Tolle Tipps für die gegrillte Zucchini:

  • Scheiben dicker schneiden (etwa 1 cm dick)
  • Mit Thymian und Rosmarin verfeinern
  • Schwarzen Sesam auftragen
  • Nur leicht grillen
  • Längsscheiben sind leichter zu handhaben als runde Scheiben
  • Joghurt Dip selbst herstellen und servieren

Ebenfalls sehr lecker – Sous Vide Zucchini, welche mit dem Sous Vide Stick zubereitet wurde.

Gefüllte Champignons: veganes Highlight auf dem Grill

Champignons sind bereits ohne Füllung äußerst lecker. Interessanterweise schmecken die Pilze bei jeder Zubereitungsart völlig anders. Besonders würzig erscheinen sie beim Grillen. Hierbei kommt ihr ursprüngliches Aroma zur Geltung. Die Pilze verändern beim Grillen ihre Struktur und schmecken noch intensiver.

Ebenso wie Zucchini-Scheiben lassen sich Champignons ohne langwieriges Marinieren einfach grillen. Pilzfreunde benötigen lediglich ein wenig Pflanzenöl und Knoblauch. Dazu bietet sich Sojasoße an. Alles miteinander vermischen und die geputzten Champignons in der Marinade einlegen. Eine halbe Stunde reicht aus. Danach können die Champignons in Alufolie gepackt und auf den Grill gelegt werden.

gegrillte Zucchini

Pilze verändern ihre Form, wenn sie länger auf dem Grill liegen. Die genaue Grillzeit ist zu beachten. Ist der Grill bereits heiß, reicht es aus, die Pilze wenige Minuten auf den Grill zu legen. Danach weisen sie eine angenehme mittlere Bräune auf. Apropos Farbe der Pilze: Braune Champignons schmecken weitaus intensiver, weshalb sie weißen Champignons vorzuziehen sind.

Beim Grillen sind die Champignons nach etwa zwei Minuten zu drehen. So verteilt sich die Hitze gleichmäßig und die Marinade zieht schneller in den Pilz. Übrigens: Hinsichtlich der Kalorien müssen sich bewusste Menschen keine Sorgen machen. Pro 100 g haben Champignons 22 kcal.

Für absolute Fleischfans: Es muss nicht immer Schwein sein

Schweinefleisch gehört zu den in Deutschland beliebtesten Fleischsorten. Vor allem beim Grillen ist das Schweinefleisch oft Zentrum des gedeckten Tisches. Allerdings hat es einen schlechten Ruf. Sein hoher Fett- und Cholesterin-Anteil macht es zu den ungesündesten Fleischsorten. Außerdem sprengt die Kalorienmenge mit 242 kcal pro 100 Gramm die Skala.

Bei geringen Verzehrmengen ist Schweinefleisch völlig unbedenklich. Allerdings birgt rohes Schweinefleisch Gefahren in sich. Deshalb ist es wichtig, das Fleisch beim Grillabend mit Freunden eher in geringen Mengen anzubieten und es richtig durchzubraten.

Wer sich für Fleisch mit geringerem Fettanteil interessiert, sollte es mit Hühnchen oder Pute versuchen. Beide Fleischsorten machen sich gut zu einem üppigen Salatangebot. Gegrilltes Hühnchen schmeckt jedoch auch mit einer feinen Soße oder gegrillten Tomaten sehr lecker. Die Marinade ist etwas aufwendiger, wobei je nach Vorstellung auch Paprika, Pflanzenöl, Salz und Pfeffer ausreichen.

 

Meerestiere vom Grill sind reich an gesunden Vitalstoffen

Gegrillte Garnelen sind das Maß aller Dinge. Sie gehören zum perfekten Partyspaß dazu. Natürlich brauchen Grillfreunde hierfür die passenden Spieße. Abgesehen von Holz bieten sich wiederverwendbare Metallspieße zum Grillen an. Die Garnelen sind küchenfertig zu kaufen, in Marinade einzulegen und dann direkt vom Spieß zu genießen.

Mit Petersilie, Zitrone, gepresstem Knoblauch, Öl und Pfeffer ist die perfekte Marinade in Windeseile fertig. Je länger die Garnelen darin eingelegt werden, desto stärker übernehmen sie den Duft und Geschmack der einzelnen Bestandteile der Marinade. Wer sie über Nacht einlegt, sollte auf möglichst niedrige Temperaturen achten.

Anschließend sind die Garnelen auf die Spieße zu stecken. Jetzt kommen sie auf gefettete Grillstäbe. Fertig! Innerhalb von 5 Minuten stehen sie für das gemeinsame Grillfest bereit. Als Dip machen sich Tomaten-Dips und Mayonnaise-Dips gut. Selbst hergestellt lassen sich Kalorien deutlich reduzieren. Andere Meerestiere gewünscht? Folgende Meerestiere schmecken ebenso lecker:

  • Miesmuscheln mit Zitrone verfeinert
  • Gegrillter Hummer
  • Kabeljau
  • Heilbutt
  • Schwertfisch

 

Das Dessert vom Grill – tatsächlich schmackhaft?

Obst schmeckt im Sommer wie im Winter lecker. Es liefert dem Körper wichtige Vitamine und andere Nährstoffe. Zudem ist der Wasseranteil bestimmter Obstsorten sehr hoch. Die Wassermelone besteht zu 90 Prozent aus Wasser. Zum Grillen eignet sie sich weniger. Viele zaubern jedoch einen feinen Salat aus Wassermelone, Feta und Gurke. An heißen Tagen ist er äußerst erfrischend.

Als Grillobst eignen sich Ananas, Apfel und sogar Birne. Die Kalorien der Birne bewegen sich im mittleren Bereich. Mit wenig Fett pro 100 Gramm liefert sie ein leckeres Dessert vom Grill. Einige befüllen sie mit Marmelade und grillen sie vorab in zwei Hälften. Andere karamellisieren die Frucht, sodass sie ein Winteraroma erhält.

Drehspieß mit Ananas

Als Nachtisch: Unser Grilltipp ist eine Ananas vom Drehspieß

Absoluter Hingucker: Ananas-Scheiben vom Grill! Noch schmackhafter werden sie nach dem Auftragen von Honig. Das ist jedoch nicht nötig, da Ananas ohnehin sehr süß ist. Für kleine Leckermäulchen ist eine zusätzliche Portion selbstgemachtes Eis zu empfehlen. Bekommt jeder eine kleine Portion, muss sich keiner über die Kalorien Gedanken machen.



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