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Die besten Smoker Tipps

Einen echten Boom hat der Smoker in den letzten Jahren unter den Grillfans ausgelöst. Er ermöglicht Neues auszuprobieren, was natürlich das Interesse des Grillliebhabers zu wecken versteht. So ist der Smoker auch keine Seltenheit mehr.

Aber einige Tipps für den Smoker helfen schon sehr, sodass gleich von Beginn an eine Reihe von Fehlern nicht passieren müssen. Als Besitzer und begeisterte Anhänger von den Smokern, möchten wir natürlich zu dem Smoker die Tipps liefern, die auch hilfreich für Dich sind. Wir gehen hier Schritt für Schritt vor.

Was nicht fehlen darf ist natürlich das Einbrennen vor dem ersten Gebrauch. Dazu kommt der richtige Standort, denn dieser kann sogar einen Nachbarschaftsstreit verhindern – oder auslösen. Interessant ist ebenfalls wie sich die Temperatur ideal steuern lässt. Das ist wichtig für das Gelingen von dem Grillgut. Einige Fragen werden immer zu dem Rauchgeschmack gestellt. Intensiv oder mild, wie lässt sich das regeln und steuern? Natürlich halten wir hier auch gute Smoker Tipps für Dich bereit.

Wissen möchten wir Dir auch über den Gas Smoker vermitteln. Vergessen haben wir ebenso das richtige Smoker Zubehör nicht. Was macht Sinn? So beantworten wir Dir sicherlich viele Fragen und inspirieren sogar. Viel Spaß mit unseren Smoker Tipps!

 

Zuerst kommt das Einbrennen des Smokers

Als Käufer eines Smokers wirst Du es kaum erwarten können mit dem Smoken endlich loszulegen, wenn dein neuer „Schatz“ endlich bei Dir im Garten steht. Doch jetzt schon kannst Du dich darin üben Geduld zu haben, denn Smoken ist ja sowieso etwas für geduldsame Menschen. Bevor es nun endlich losgeht muss der neue Smoker eingebrannt werden.

Dies hat nichts mit dem „Freibrennen“ zu tun, wie Du es vielleicht von deinem Grill kennst. Hier geht es nicht darum Rückstände durch hohe Temperaturen zu zersetzen, sondern der Smoker soll haltbarer werden. Durch das Einbrennen des Smokers werden die unbehandelten rauen Stahlflächen quasi versiegelt. Dadurch bildet sich eine Patina an den Innenwänden, welche neben der Haltbarkeit auch mit für den Geschmack der Lebensmittel verantwortlich ist, welche Du dann später damit zubereitest.

Auch Außen, wo in der Regel eine Beschichtung gegen Witterungseinflüsse schützen soll, wirkt sich das Einbrennen positiv aus. Die Beschichtung oder Schutzfarbe zieht tief in das Metall ein und schützt den Smoker noch besser. Das Einbrennen ist also schon mehr als nur einer von vielen Smoker Tipps, es gehört mehr schon zur Bedienung bzw. Erstbedienung.

Smoker oder Keramikgrill?

Alle Smoker gleich einbrennen?

Nicht alle Smoker sind gleich, wie auch schon die enorme Preisspanne vermuten lässt. Es gibt günstige Smoker aus Blech und teurere Smoker aus Stahl. Auch die Wanddicke des Materials ist nicht nur für das Gewicht verantwortlich, sondern sagt auch etwas über die Qualität aus. Umso dünner das Material ist, umso schneller wird es heiß und auch schneller beschädigt, wenn es zu heiß wird. Einbrennen erfolgt bei den mittleren Temperaturen, welche auch später beim Smoken genutzt werden. Einbrennen sollte nie über 160°C erfolgen. Ideal sind Einbrenntemperaturen um die 120°C. Smoker aus Blech sollten etwas darunter bleiben, Stahl-Smoker vertragen etwas mehr. Abweichend davon gibt es aber auch Smoker mit Spezialbeschichtungen, welche erst bei höheren Temperaturen richtig eingebrannt werden. Hierzu dann unbedingt die Betriebsanleitung beachten.

Bei zu hohen Temperaturen leidet meistens die äußere Beschichtung der Smoker, welche dann zum Beispiel Blasen werfen kann. Solche beschädigten Stellen schützen dann nicht mehr vor der Witterung. Da Smoker aus Blech empfindlicher sind, sollte hier zum Einbrennen Grillkohle oder Grillbriketts genommen werden. Der Smoker Tipp hat den Grund, das Holz heißer verbrennt und schlechter zu kontrollieren ist. Die Holzscheite sind meistens nicht alle gleich groß und auch gleich trocken. Obwohl nur getrocknetes Holz (abgelagertes) zu verwenden ist, können die einzelnen Holzscheite durch unterschiedliche Positionen bei der Lagerung mehr oder weniger Restfeuchte besitzen. Die Einbrenndauer bei einem Smoker aus Blech beträgt ca. 4 Stunden.

Kohle oder Briketts aus dem Anzündkamin sind im Gegensatz zum Holz gleichmäßig geformt und auch gleichmäßig trocken. Es ist einfacher sie zu kontrollieren und dabei zu hohe Temperaturen beim Einbrennen zu vermeiden. Der Smoker aus Stahl mit Wanddicken ab 5 mm verträgt dagegen sehr gut Holz. Aber auch dabei ist auf Temperaturen unter 160°C zu achten. Werte um 120 bis 130°C sind anzustreben. Als Tipp für den Smoker empfehlen wir zum Einbrennen und auch der späteren Benutzung Holz mit ca. 12% Restfeuchte. Durch die „niedrigen“ Temperaturen beim Smoken im Vergleich zum Grillen ist es völlig normal, das Feuchtigkeit aus dem Holz in den Smoker gelangt. Bei 15 kg Holz können so schnell 1 bis 1,5 Liter Wasser in den Smoker gelangen. Ein Smoker aus Stahl ab 5mm Wandung benötigt zum Einbrennen 3 Stunden.

 

Tipps um Smoker in der Temperatur zu steuern

Da ja hauptsächlich nur neue Smoker (Ausnahme nach einer gründlichen Innenreinigung) einzubrennen sind, wird es Dir noch an Erfahrung der Temperatursteuerung mit deinem neuen Smoker fehlen. Deswegen sollte auch bei den empfindlicheren Smokern aus Blech Kohle oder Briketts zum Einsatz kommen. Kaufe jedoch lieber neuen Brennstoff als den vom letzten Jahr zu verwenden. Da Kohle sehr trocken ist, zieht sie förmlich die Feuchtigkeit aus der Luft. Den Winter über können somit Kohle oder Briketts feucht werden, was zu unregelmäßiger Verbrennung führt. Hast Du geeignetes Brennmaterial, wird der Smoker über die Klappen und Lüftungsschieber in seiner Temperatur und Rauchentwicklung gesteuert. Das bedarf natürlich ein wenig Übung und kann bei jedem Modell unterschiedliche Ergebnisse bewirken. Du musst also deinen Smoker kennenlernen, was nur über ein Ausprobieren geht. Für die ersten Versuche zu Smoken empfehlen wir zu den Smoker Tipps, einfache Lebensmittel zu wählen. Auch die Gardauer der Lebensmittel sollte anfangs nicht so lang sein. Gerade für Einsteiger oder Anfänger wird sich auch schnell ein Thermometer für die Kerntemperatur bezahlt machen.

 

Fast alle Smoker besitzen Klappen oder Lüftungsschieber für die Fire-Box und den Garraum bzw. Schornstein. An der Fire-Box lässt sich damit einstellen, wieviel Hitze oder Rauch erzeugt wird. Umso mehr Luft in die Fire-Box gelassen wird, umso heißer ist das Feuer und umso weniger Rauch gibt es. Sind die Schieber am Kamin oder dem Garraum offen, ziehen die Hitze und Rauch schnell wieder aus der Garkammer und die Temperatur bleibt eher niedrig, genauso wie der Räuchereffekt. Werden die Schieber geschlossen bleibt die Hitze und Rauch länger in der Garkammer. Obwohl eigentlich nur zwei Kammern (Garkammer und Feuerkammer) mit den Lüftungsschiebern zu regeln sind, ergeben sich sehr viele unterschiedliche Einstellungsmöglichkeiten. Was sich also sehr einfach anhört, kann durch die vielen Kombinationsmöglichkeiten Geduld und Erfahrung verlangen.

Weitere wichtige Tipps zum Smoken

Einige Tipps zu Smoker und zum Smoken wollen wir Euch nicht vorenthalten. Dabei geht es um die Bedienung, die erwünschten Effekte (Rauch oder Hitze), was Du bei Holz beachten musst oder welches Zubehör bei Smokern nützlich ist.

Aufstellungsort des Smokers

Je nach Modell und Bauart unterscheiden sich Smoker gewaltig. Als platzsparend gelten zum Beispiel Water-Smoker, welcher in übereinanderliegenden Ebenen aufgebaut sind. Hier wird es kaum ein Problem geben, einen Platz dafür im Garten oder auf der Terrasse zu finden. Barrel- oder Reverseflow-Smoker sind das genaue Gegenteil davon. Aus Stahl mit über 5 mm Wandung gefertigt, können diese Modelle schnell 150 kg und darüber erreichen. Auch die Abmessungen sind deutlich größer als beim Water-Smoker, da hier meistens Garraum, Feuerstelle (Fire-Box) und Schornstein nebeneinander angeordnet sind. Dabei gibt es einiges Wichtige zu beachten. Wer sich einen dieser etwas größeren „Rauchmaschinen“ zugelegt hat, sollte vielleicht schon im Voraus über den Standplatz nachdenken.

Als Smoker Tipp sollten dünnwandige Modelle unter 3 mm windgeschützt stehen, da sie nicht so temperaturstabil wie ihren „dicken Kollegen“ mit Wandungen über 5 mm sind. Auch Temperaturstürze beeinflussen die dünnwandigen Modelle viel schneller wodurch die Garraumtemperatur schnell sinkt. Sie sollten also geschützt aufgestellt werden. Die massiven Stahl-Varianten halten dagegen ihre Temperatur viel länger, selbst im Winter. Viele stellen ihren Smoker gerne auf die Terrasse unter einem Vordach. So wollen sie Witterungseinflüsse möglichst von dem Smoker Fernhalten damit er lange hält. Aber aufsteigender Rauch und Hitze können dadurch mit der Zeit das Vordach verfärben oder gar schädigen.

Wer seinen schweren Smoker (es gibt auch leichte Blechmodelle) im Garten aufstellt, muss auf festen Untergrund (Steinplatten) und eine ebene Fläche achten. Vor allem, wenn der Smoker das ganze Jahr im Freien bleibt ist das wichtig. Auf festem Rasen steht er zwar im Sommer sicher, aber durch Regen und Schnee weicht dieser auf. Die schmalen Räder üben eine hohe Punktbelastung auf den Boden aus, sodass er mit der Zeit einsinken könnte. Auch der Weg zur Garage sollte bedacht werden, wenn er dort sein Winterquartier erhält.

Gas-Smoker und Tipps dazu

Es gibt auch Smoker, welche anstelle von Kohle oder Holz mit Gas befeuert werden. Der Rauch wird in diesem Falle durch Wood-Chips erzeugt, welche in vielen unterschiedlichen Holzsorten verfügbar sind. Gas-Smoker vereinfachen die Temperatur-Steuerung, wodurch sie Anfängern zu empfehlen sind. Aber Gas hat seine eigenen physikalischen Gesetze, welche es zu beachten gilt. Das für Grills und Smoker verwendete Gas ist schwerer als Luft. Das bedeutet es verteilt sich nicht einfach ungefährlich in der Luft, sondern sammelt sich am tiefsten Punkt an. Deswegen dürfen Gasflaschen auch nicht tiefer als die Erdoberfläche (unter Erdgleiche) gelagert werden. Keller oder geschlossene Räume ohne Lüftung sind zur Lagerung also Tabu.

Auch in Garagen, Hausfluren und Durchfahrten ist das Lagern oder Abstellen von Gasflaschen verboten. Wir geben den Tipp zu Smokern mit Gas vor Inbetriebnahme eine Lecksuche zu machen. Dabei werden mit einer Seifenlauge alle gasführenden Teile wie Gasschlauch oder Anschlüsse eingepinselt. Bei einem Leck entstehen an der Austrittsstelle Blasen. Übrigens ist der Gasdruck in den Gasflaschen viel höher als er für den Betrieb von Gas-Smokern oder Gasgrills zulässig ist. Deswegen wird ein Druckminderer bzw. Druckregler benötigt, der den Druck auf den vorgeschriebenen Betriebsdruck reduziert. In Deutschland wird mit einem Betriebsdruck von 50 mbar gearbeitet. Vorsicht jedoch bei ausländischen Erzeugnissen. In Europa ist ein Druck von 30 mbar gängig, in Frankreich beträgt der Standard ca. 28-37 mbar. Hieraus ergibt sich das Druckregler auch zum gasbetriebenen Gerät passen müssen.

Tipps für Smoker um viel Rauch zu erzeugen

Smoken unterscheidet sich vom Grillen. Grillen gart das Grillgut zügig, was nicht immer schonend ist. Ein Smoker nutzt zum Garen viel mehr Zeit und auch niedrigere Temperaturen. Dabei soll das Räuchergut auch viel des Raucharomas aufnehmen, was den Geschmack deutlich verfeinert. Wer einen Smoker für Gas besitzt, muss sowieso zusätzlich mit Holz oder Wood-Chips das Raucharoma erzeugen. Aber selbst mit Holzkohle gelangt nur ein ungenügendes Raucharoma an das Räuchergut. Zudem ist das Aroma von Holzkohle- oder Brikettrauch praktisch immer gleich. Verschiedene Holzsorten in Form von Mehl (Räuchermehl), Chips oder Chunks erzeugen nicht nur Rauch. Je nach gewählter Holzsorte fällt das Aroma sehr unterschiedlich aus. Es gibt kräftige Aromen oder auch milde. Ziel ist es immer, den Geschmack vom Räuchergut nicht zu überdecken, sondern nur zu verfeinern. Hieraus ergibt sich, dass Lebensmittel mit geringem Eigengeschmack nicht so intensiv zu räuchern sind. Ein starker Eigengeschmack wie zum Beispiel bei Wild verträgt dagegen auch dominantere Raucharomen und darf auch länger geräuchert werden.

Die Steuerung eines Smokers erfolgt maßgeblich über die Lüftungsklappen oder Schieber und natürlich der Menge an Brennstoff. Dadurch kann die Temperatur von der Fire-Box und des Garraums beeinflusst werden. Wer viel Rauch zum Räuchern in der Garkammer will, wird die Verbrennung in der Fire-Box drosseln. Dies wird mit weniger Luftzufuhr erreicht. Dadurch verbrennt das Feuer nicht mehr so heiß den Brennstoff, sondern lässt ihn zum Teil nur rauchen. Damit der Rauch auch lange im Garraum verbleibt, werden die Entlüftungsklappen bzw. der Abzug gedrosselt. So zieht der Rauch nicht einfach schnell wieder ab, sondern hat mehr Zeit und Intensität seine „Arbeit“ zu verrichten. Alles muss natürlich im Einklang mit der gewünschten Temperatur im Garraum geschehen, was einen Kompromiss zwischen Rauchanteil und Temperatur darstellt. Zuviel darf dabei aber auch nicht an Luftzufuhr gedrosselt werden. Das Feuer soll natürlich nicht ausgehen (erstickt werden).

Als Tipp für Smoker kann die Brenndauer von Holz-Chips oder Chunks erhöht werden, wenn diese zuvor in Wasser eingelegt wurden. Dabei senken sie dann zwar die Temperatur und verbrennen nicht mehr so heiß, geben dafür aber länger ihren Rauch ab bevor sie nachzufüllen sind.

Holz Tipps für Smoker

Holz mit bestimmten Raucharomen zu kaufen ist natürlich teurer als Holz im Garten oder Wald zu sammeln. Viele glauben Holz ist Holz, brennt gut und raucht auch dabei. Grundsätzlich stimmt das zwar, aber dennoch gibt es erhebliche Unterschiede bis hin zu gesundheitsschädigend. Wer zum Beispiel sein Gartenhaus abreißt sollte das Holz nicht für den Smoker verwenden. Es mag zwar verlockend scheinen, nicht nur den Brennstoff für den Smoker darin zusehen und gleichzeitig die Entsorgung dadurch zu sparen. Gartenhäuser sind in der Regel auf lange Standzeiten und Witterungsbeständigkeit ausgelegt.

Das Holz wird dazu mit chemischen Mitteln behandelt. Diese sollen die Feuchtigkeit aus dem Holz halten und etwaige Schädlinge abtöten. Diese chemischen Substanzen schlagen sich durch den Rauch auf deine Lebensmittel im Smoker nieder. Dieses Holz sollte nicht mit Lebensmittel in Kontakt kommen. Das gleiche gilt für Holz aus Obstplantagen, welches gegen Pilze oder Insekten mit Gift behandelt wird. Auch Fungizide, Insektizide oder Pestizide will keiner auf seinem essen. Für die Verwendung im Smoker der Tipp, nur unbehandeltes Holz bekannter Herkunft verwenden.

Smoker Holz Tipp mit Zitrone

Wenn Du selber unbehandeltes Holz sammelst, achte auf folgende Eigenschaften:

  • Kein Holz verwenden, welches mit Pilzen und Moos behaftet ist.
  • Nasses und vermodertes Holz gilt es ebenfalls zu vermeiden.
  • In manchen Wäldern werden auch Baumschädlinge mit Gift aus Flugzeugen oder Helikoptern bekämpft. Hier gilt es sich zu informieren.
  • Keine Hölzer verwenden, welche ätherische Öle oder viel Harz enthalten.

Holzsorten, welche Du nicht im Smoker verwenden solltest:

  • Eukalyptus
  • Eibe
  • Douglasie
  • Fichte
  • Zeder
  • Tanne
  • Thuja

Empfehlenswerte Holzsorten sind:

  • Buche
  • Walnuss
  • Ahorn
  • Hickory
  • Pecanuss

Auch das Holz vieler unbehandelter Obstbäume wie zum Beispiel Apfel, Kirsche. Pflaume, Birne oder Zitrone ist wegen der fruchtigen Note sehr zum Smoken beliebt.

Frisch geschlagenes Holz gibt scheinbar viel Rauch ab. Das stimmt jedoch nicht. Das meiste im Qualm ist dabei Wasserdampf und nicht aromatisierender Rauch. Zudem brennt es schlecht und bereitet Probleme, die gewünschte Temperatur zu entwickeln. Holz sollte mindestens 1 Jahr trocken abgelagert sein, besser 2 bis 4 Jahre. Dabei sollte es gut durchlüftet werden, damit die Feuchtigkeit im Holz entweicht. Als Smoker Holz ist abgelagertes Holz mit einer Restfeucht unter 20% ideal. Es wird stets gut brennen und vor allem gleichmäßig. Das vereinfacht es, eine konstante Temperatur im Smoker zu halten.

Wenn der Smoker rostet

Haben Smoker keine Beschichtung, lässt auch der Rost nicht lange auf sich warten. Selbst teure und dickwandige Modelle zeigen häufig nach dem Winter eine Schicht aus Flugrost. Nun ist dies weniger schlimm als es zum Beispiel Autobesitzer empfinden, denn selbst Modelle unter 5 mm werden erst in Ewigkeiten durchrosten. Aber es sieht halt unschön und vor allem ungepflegt aus. Davon den Garraum mit irgendwelchen Farben oder Lacken vor Rost zu schützen, raten wir ab. Sie verströmen noch lange Zeit später einen unangenehmen Geruch und beeinträchtigen das Aroma der Lebensmittel. Hier ist der beste Schutz die Patina, welche beim richtigen Einbrennen entsteht.

Außen sieht es dann schon anders aus. Hier können natürlich Schutzlacke etwas bringen, da sie sich nicht auf die Lebensmittel auswirken. Aber sie sind teuer, müssen fachgerecht aufgetragen werden und sind dann wieder leicht bei einer Außenreinigung zu beschädigen. Wir halten es im Falle von Rostschutz besser, einen unbeschichteten Smoker von außen einmal im Jahr mit günstig erhältlichem (Online-Shop)) Leinölfirnis einzupinseln. Als weiteren Smoker Tipp empfehlen wir bei der Überwinterung in der Garage die Klappen und Schieber im Smoker zu öffnen. So kann sich kein Wasser im Smoker durch Kondensation ansammeln. Der Smoker wird durch die trockene Winterluft durchströmt und nimmt Feuchtigkeit aus dem Smoker auf.

Zubehör Tipps für den Smoker

Smoker mit ZubehörWer grillt oder einen Smoker besitzt, hat mit Sicherheit schon einiges an grundsätzlichem Zubehör wie hitzebeständige Handschuhe oder Grillzangen. Aber es gibt gerade für Smoker einiges an sinnvollem Zubehör, welches wir kurz erwähnen wollen.

Grill-Thermometer für die Kerntemperatur

Im Gegensatz zum Grillen bleiben die meisten Lebensmittel über Stunden im Smoker zum Räuchern und Garen. Durch die niedrigen Temperaturen ist es bei den unterschiedlichen Fleischdicken oft schwierig, den Garzustand festzustellen. Jedes Öffnen des Smokers zum Nachschauen lässt natürlich Rauch und Hitze entweichen, wodurch sich die Garzeit jeweils um ca. 20 bis 30 Minuten verlängert. Viel besser sind dazu Thermometer, welche mittels Einstechsonde die Kerntemperatur ermitteln. Damit kann das Innere der gesmogten Lebensmittel genau auf dem Punkt gegart werden. So lässt sich auch eine mögliche Salmonellengefahr bei Geflügel weitgehend vermeiden. Ideal sind dabei Thermometer, welche ihre Messwerte sogar über Funk übertragen. So musst Du nicht beim stundenlangen Garen immer die Temperatur an den Smoker-Thermometern ablesen, sondern kannst sogar die Zeit im Haus verbringen.

Haken und Grillroste

Je nach Grillgut und Smoker können Dir auch zusätzliche Roste oder Haken hilfreich sein. Gerade Fisch oder längere Lebensmittel zum Smoken lassen sich so platzsparend in den Rauch oder Schornstein hängen.

Räucherturm

Die Idee auch den Schornstein noch zum Räuchern und garen zu benutzen, macht selbst kleinere Smoker sehr effektiv. Dazu haben einige Hersteller den Schornstein als Räucherturm ausgeführt, oder bieten Umrüstsätze dazu an. Dabei wird durch den Räucherturm quasi eine zweite Gar- und Räucherkammer geschaffen. Der Rauch zieht also nicht nutzlos einfach aus dem Schornstein, sondern kann noch für viele Lebensmittel zusätzlich genutzt werden. Dabei sind die Temperaturen im Schornstein schon deutlich niedriger, als in der eigentlichen Garkammer. Aber gerade das empfinden viele als Vorteil, weil dadurch auch Schnellgarendes der Zeit der langsamgarenden Lebensmittel anzupassen ist.

 

Fazit

Selbst haben wir ja auch vor einigen Jahren erste Erfahrungen mit dem Smoker gemacht. Damals waren wir auch dankbar für jeden Tipp zum Smoker. Empfehlenswert ist auch unser Smoker Kaufratgeber für Dich. Ebenso empfehlen wir Dir unseren Grillfleischratgeber, denn da findest Du tolle Fleisch Cuts und Teilstücke zum Räuchern vor. Auch trotz unseren Tipps für das Smoken möchten wir Dir raten, selbst zu experimentieren. Ausprobieren lohnt immer! Auf diese Weise haben wir Interessantes zum Smoker entdeckt.

Falls Du Dich jetzt noch fragst wo Du den Smoker und das Zubehör kaufen könntest, möchten wir Dir den Online-Handel empfehlen. Hier gibt es keine Öffnungszeiten und Du findest Modelle in einem guten Preis- Leistungsverhältnis vor. Jetzt wünschen wir Dir viel Spaß mit deinem Modell. Bei uns findest Du immer wieder neue Informationen rund um das Smoken vor. Lass Dir auch unsere Smoker Tests und Vergleiche nicht entgehen. Schau einfach immer wieder rein – Neues an Tipps für den Smoker gibt es immer wieder hier zu entdecken!

Die Bedienung eines Smokers mit all seinen Facetten und den verschiedenen verfügbaren Modellen erfordert Erfahrung. Deshalb solltest Du nicht gleich die „Flinte ins Korn werfen“, wenn es beim erstem Mal nicht so klappt wie Du es Dir wünschst. Du wirst deinen Smoker kennenlernen und immer mehr Erfolg haben. Dabei sei Dir mit auf den Weg gegeben, das preisgünstige dünne Blechmodelle zwar den Geldbeutel schonen, aber das Smoken auch schwieriger gestalten. Sie erreichen schneller eine Temperatur, was zunächst positiv klingt. Dafür steigt aber auch die Gefahr zu hohe Temperaturen anzuwenden. Gleichzeitig verlieren sie auch schneller ihre Hitze und sind anfälliger für äußere Faktoren (Außentemperatur und Wind). Ein massiver Stahl-Smoker mit über 5 mm Wandung ist dagegen ein „ruhiger und zuverlässiger Geselle“. Aufheizen und Abkühlen geschehen dabei langsamer und konstanter, was für erfolgreiches Smoken wichtig ist. Als Nebeneffekt halten sie auch viel länger.



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